Grundlagen der Thermodynamik und Schwingungslehre
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Aggregatzustände und Phasenübergänge
- Schmelzen: fest → flüssig
- Erstarren: flüssig → fest
- Verdampfen/Verdunsten: flüssig → gasförmig
- Kondensieren: gasförmig → flüssig
- Sublimieren: fest → gasförmig
- Resublimieren: gasförmig → fest
Anomalie des Wassers
Wasser dehnt sich beim Gefrieren aus: Bei 0 °C vergrößert sich das Volumen um ca. 9 %. Zwischen 0 °C und 4 °C nimmt das Wasservolumen beim Erwärmen ab (größte Dichte bei 4 °C). Dadurch frieren Seen nicht vollständig zu und Fische können überleben.
Wärmeenergie
Q = c · m · ΔT
- Q: Wärme
- c: Spezifische Wärmekapazität (Wasser: 4.200 J/(kg·K))
- ΔT: Temperaturänderung
Schwingungen beeinflussen
- Schwingung stoppen: Viel Reibung erzeugen (z. B. in Wasser).
- Schwingung erhalten: Energie kontinuierlich zuführen (Rückkopplung).
Thermodynamische Systeme
- Isoliert: Kein Austausch von Masse oder Energie.
- Geschlossen: Energieaustausch möglich, kein Massenaustausch.
- Offen: Austausch von Masse und Energie.
Hauptsätze der Thermodynamik
- Erster Hauptsatz: ΔU = Q + W (ΔU = Änderung der inneren Energie, Q = zugeführte Wärme, W = Arbeit).
- Zweiter Hauptsatz: Energie verteilt sich, die Entropie nimmt zu. Wärme fließt spontan vom wärmeren zum kälteren Körper. Natürliche Prozesse sind irreversibel.
Grundlagen der Schwingungslehre
Größen der Schwingung
- Elongation (y): Abstand zur Gleichgewichtslage.
- Amplitude (A): Maximale Auslenkung.
- Periodendauer (T): Zeit für eine vollständige Schwingung.
- Frequenz (f): Schwingungen pro Sekunde (f = 1 / T).
Harmonische Schwingung
Allgemeine Gleichung: y(t) = A · sin(ωt)
Winkelgeschwindigkeit: ω = 2π / T
Federpendel
- Rückstellkraft: F = –k · x
- Dynamische Grundgleichung: m · a = –k · x
- Winkelgeschwindigkeit: ω = √(k/m)
- Periodendauer: T = 2π · √(m/k)
Fadenpendel
- Rückstellkraft: F ≈ –mg · (s/L) = –mg · sin(θ)
- Periodendauer: T = 2π · √(L/g) (g = 9,81 m/s²)
Freie und erzwungene Schwingungen
- Freie Schwingungen: Das System wird einmal ausgelenkt und schwingt mit seiner Eigenfrequenz.
- Erzwungene Schwingungen: Das System wird von außen periodisch angeregt.
- Resonanz: Wenn die äußere Frequenz der Eigenfrequenz entspricht, tritt Resonanz auf.