Grundlagen der Übertragungsmedien in der Netzwerktechnik

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Grundlagen der Übertragungsmedien

Als Übertragungsmedium wird das physikalische Medium bezeichnet, durch das Sender und Empfänger in einem Datenübertragungssystem kommunizieren können. Ein Datenübertragungssystem besteht aus einer Reihe von miteinander verbundenen Elementen für die Übertragung von Informationen oder Daten. Es umfasst den Transport und die Bewegung der codierten Informationen von einem Punkt zu einem oder mehreren Punkten durch elektrische, optische oder elektromagnetische Signale.

Das Übertragungsmedium ist direkt auf der physikalischen Schicht (Physical Layer) der Netzwerkarchitektur-Protokolle angesiedelt und ist verantwortlich für die Umsetzung des Informationstransports.

Die Natur des Mediums ist, zusammen mit dem Sendesignal, ein bestimmender Faktor für die Eigenschaften und die Qualität der Übertragung.

Dies bedeutet, dass jedes Medium bestimmte Merkmale aufweist in Bezug auf:

  • Datenübertragungsgeschwindigkeit
  • Bandbreite, die es bewältigen kann
  • Abstand zwischen den Repeatern
  • Übertragungssicherheit
  • Kosteneffizienz
  • Einfache Installation

Strukturierte Verkabelung und Standards

Die strukturierte Verkabelung ist die Verkabelung in einem Gebäude, um ein lokales Netzwerk (LAN) zu implementieren. Der am weitesten verbreitete Standard ist EIA/TIA-568, der von der Electronics Industries Association und der Telecommunications Industry Association entwickelt wurde, obwohl es viele andere gibt. Die strukturierte Verkabelung definiert gängige Praktiken für die Installation von Anschlüssen in Gebäuden. Diese Normen gewährleisten, dass die Anlage optimal funktioniert und frei von Fehlern bleibt.

Geführte und ungelenkte Medien

Geführte Medien (Guided Media)

Bei geführten Medien werden Wellen durch einen physischen Weg geleitet. Beispiele für diese Medien sind das Adernpaar (Twisted-Pair-Kabel), Koaxialkabel und Lichtwellenleiter.

Ungelenkte Medien (Unguided Media)

Ungelenkte Medien dienen als Unterstützung für die Wellenübertragung, leiten diese jedoch nicht direkt. Beispiele hierfür sind die Luft und das Vakuum.

Die Übertragung und der Empfang werden durch Antennen durchgeführt. Eine Sendeantenne strahlt elektromagnetische Energie in das Medium ab, um von einer Empfangsantenne aufgenommen zu werden.

Die Einstellungen für ungelenkte Übertragungen können sowohl richtungsgebunden (direktional) als auch kugelförmig (omnidirektional) sein.

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