Grundlagen der Unternehmensgründung und Ideengenerierung
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TOP 2: Fragen und Antworten zum Unternehmertum
1. Nennen Sie alle Quellen von Ideen, die Sie kennen.
- Der akademische Hintergrund der Gründer (Promotoren).
- Berufserfahrung in der gleichen Fachrichtung wie die akademische Ausbildung.
- Soziale Dynamik, Veränderungen im Lebensstil, neue Konsummuster und Freizeitgestaltung.
- Gesetzliche Änderungen.
- Die Anwendung neuer Technologien.
- Neue Nutzungen oder Varianten bereits vorhandener Produkte.
- Die Beobachtung der sozioökonomischen Wirklichkeit an anderen Orten.
2. Wie werden Techniken zur Ideengenerierung eingeteilt?
- Intuitive Techniken: Diese basieren auf Kreativität.
- Rationale Techniken (Sound-Techniken): Diese basieren auf dem Studium sowie der Computeranalyse von Daten.
3. Nennen Sie gegebenenfalls alle intuitiven Techniken.
- Brainstorming.
- Erzwungene Beziehungen.
- Querdenken (Lateral Thinking).
- Attributliste.
- Zerlegung des Problems.
4. Was ist eine SWOT-Analyse?
Es handelt sich um die Analyse der wichtigsten Elemente, sowohl intern (Schwächen und Stärken) als auch extern (Bedrohungen und Chancen), um mehr Qualität und Effizienz zu erreichen.
5. Welche Bereiche sollten wir für eine Ideenstudie prüfen?
- Bedürfnisse, die erfüllt werden müssen (Markt).
- Wie diese erfüllt werden (Aktivität).
- Wie Wert geschaffen wird (Ressourcen).
6. Wie handelt man laut Einstufungstest?
- Wenn die Antwort zufriedenstellend ist, wird mit dem Projekt fortgefahren.
- Wenn die Antwort negativ ist, wird das Projekt entweder verlängert oder in den Teilen angepasst, die nicht vollständig akzeptiert wurden.
7. Was ist ein Unternehmer?
Ein Unternehmer ist der Entwickler eines Businessplans; er plant, organisiert und kontrolliert das Vorhaben.
8. Arten von Unternehmern nach Eigentumsverhältnissen
- Eigentümer-Besitzer: Ein Unternehmer, der das gesamte Eigenkapital des Unternehmens besitzt.
- Aktives Mitglied (Partner): Er hält einen Teil des Eigentums am Kapital und übt die Kontrolle über das Unternehmen aus.
- Manager: Er baut das Geschäft aus, ohne Eigentümer des Unternehmenskapitals zu sein.
9. Was ist eine Geschäftsidee?
Es ist die Lösung, die die Bedürfnisse anderer Menschen erfüllt und dabei Wert für sich selbst (den Unternehmer) schafft.
10. Beschreiben Sie Techniken des Querdenkens.
Dabei verwirft man das Offensichtliche oder Logische und schlägt stattdessen Lösungen vor, die ungewöhnlich, seltsam oder fantastisch erscheinen.
11. Arten von Unternehmern nach Eigenschaften
- Team-Builder.
- Acquirer (Erwerber).
- Spekulanten.
- Patriarch.
- Professional.
12. Was ist ein Unternehmer-Player?
Dies ist ein Arbeitnehmer, der sich unabhängig von seinem Arbeitgeber macht, um autonom zu werden und dabei die Organisations- und Arbeitssysteme reproduziert.
13. Nennen Sie zwei Fragen zu Politikbereichen.
(Hinweis: Der Originaltext bricht hier ab, nennt aber die Zahl Drei im Kontext von Politikbereichen.)
14. Nennen Sie rationale Techniken (Sound-Techniken).
- Marktanalyse.
- SWOT-Analyse.
- Ursache-Wirkungs-Analyse.
- Wahrnehmungskarte (Perceptual Map).
15. Unterschied: Ursache-Wirkung vs. Problemzerlegung
- Zerlegung des Problems: Ein Problem wird in mehrere Teilprobleme unterteilt. Dies ist eine intuitive Technik.
- Ursache und Wirkung: Es werden die Ursachen ermittelt, die aufgetreten sind, um einen bestimmten Effekt zu produzieren. Dies ist eine rationale Technik.
16. Was ist ein Unternehmer-Team-Builder?
Ein Hersteller bzw. Gründer, der ein Geschäft zunächst für sich selbst beginnt und daraus später eine größere Firma aufbaut.
17. Businessplan ohne Idee – ist das möglich?
Nein, das ist nicht möglich, da man zuerst die Idee benötigt, um das Projekt überhaupt starten zu können.
18. Geschäftsideen passend zu Ihrer Ausbildung
- Webseiten-Ersteller (Web Page Creator).
- Mitarbeiter in einem Computerfachgeschäft.
- Server-Administrator / Editor.
- Ersteller von Datenbanken.
19. Beispiele für weitere Ideenquellen
- Bildungswesen.
- Modebranche.
- Gesetzesänderungen.
- Software-Innovationen.
20. Was ist eine Karte der Wahrnehmung?
Ein Instrument, um grafisch die Wahrnehmungen über die Eigenschaften verschiedener Grundprodukte im Vergleich zum Modellprodukt gegenüberzustellen.
21. Was ist ein Patriarch?
Er wird als Besitzer eines Familienunternehmens angesehen, dessen Ziel es ist, dass seine Familie diese Tradition fortsetzt. Obwohl das Management des Unternehmens an die Erben übergehen kann, bleibt er weiterhin der Chef.
22. Eigentümer, Partner und Manager im Vergleich
- Der Eigentümer: Der Unternehmer, dem das gesamte Kapital des Unternehmens gehört.
- Der aktive Partner: Er besitzt einen Teil des Kapitals und leitet das Unternehmen. Er verwaltet die Gesellschaft nach eigenem Ermessen, muss aber die Aktivitäten mit den anderen Partnern abstimmen.
- Der Manager: Er ist der Entscheidungsträger und organisiert die notwendigen Verfahren, um die Ziele zu erreichen, die die Eigentümer des Unternehmens vorgegeben haben.
23. Welche drei Fragen beantwortet jede Bewertung?
Welche Bedürfnisse müssen erfüllt werden, wie werden sie erfüllt und wie wird Wert geschaffen?
24. Definition von Brainstorming
Es geht darum, die maximale Anzahl an Ideen zu generieren, wobei die Quantität zunächst wichtiger als die Qualität ist. Jede Person muss alle Ideen äußern, die ihr einfallen.
25. Beispiel für die Attributlisten-Technik
Eine Werkstatt (Garage), die sich zunächst nur auf die Reparatur von Rädern konzentriert und ihr Angebot dann schrittweise erweitert auf: Ölwechsel, Bremsbeläge und die Vorbereitung für die Hauptuntersuchung (Pre-ITV).