Grundlagen der Verhandlungsführung: Strategien und Methoden

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Verhandlung

Verhandeln ist ein Prozess, bei dem zwei Parteien mit unterschiedlichen Ansichten und Zielen versuchen, eine Einigung zur Zufriedenheit aller Beteiligten zu erzielen. Daraus lassen sich zwei Schlussfolgerungen ziehen: Verhandeln ist ein Prozess, und Verhandlungen müssen entweder mit einer zufriedenstellenden Einigung oder mit dem Ergebnis „keine Einigung“ enden.

Ziele

Die Hauptziele sind:

  • Positionen abgleichen: Gemeinsame Nenner finden.
  • Ergebnisse: Zufriedenstellende Resultate für alle Beteiligten erzielen.

Um diese Ziele zu erreichen, müssen die Verhandlungspartner bereit sein, Bedingungen zu hinterfragen und die andere Partei konstruktiv zu beeinflussen.

Elemente der Verhandlung

  1. Objekt: Konfliktlösung.
  2. Subjekte: Personen oder Gruppen mit gegensätzlichen Positionen.
  3. Einfluss: Eine Partei übt Macht oder Einfluss auf die andere aus.
  4. Kapazität: Jede Partei legt ihre Bereitschaft zur Kompromissbereitschaft fest. Diese Grundlagen sind nicht starr.
  5. Abkommen: Das Ergebnis der Verhandlungen.

Arten der Verhandlung

Nach Gegenstand

  • Organisation und Leitung: Betrifft die internen Verhältnisse des Unternehmens.
  • Kommerziell: Stärkung von Handelsbeziehungen.
  • Rechtlich: Lösung normativer Konflikte.
  • Sozial: Verhandlungen zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern.

Nach Beteiligten

  • Zwischenmenschlich: Verhandlung zwischen zwei Personen in einem Konflikt.
  • Intergruppal: Verhandlung zwischen verschiedenen Gruppen.
  • Direkt: Die Beteiligten vertreten ihre eigenen Interessen.
  • Stellvertretend: Die Beteiligten schützen die Interessen der Gruppen, die sie repräsentieren.
  • Mit Intervention Dritter: Die Parteien ersuchen die Unterstützung einer neutralen Person.

Nach Einfluss und Manövrierfähigkeit

  • Kompetitiv: Die Unterhändler versuchen, fest an ihrer Position zu bleiben.
  • Integrativ: Die Parteien sind bereit, ihre Position anzupassen.

Nach Vereinbarung

  • Ausgewogener Austausch: Alle Parteien geben einen Teil ihrer Forderungen auf.
  • Unausgewogener Austausch: Eine Partei muss stärker nachgeben, um eine Lösung zu erreichen.
  • Ohne Austausch: Es kommt zu keiner Einigung.

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