Grundlagen der visuellen Kommunikation und Bildsprache
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Elemente der Kommunikation
- Absender: Dies ist die Person, Gruppe oder ein Objekt, das eine Nachricht sendet.
- Empfänger: Dies ist der Empfänger der Nachricht.
- Nachricht: Dies ist der Inhalt, der durch unsere Sinne aufgenommen wird.
- Code: Eine Reihe von Zeichen, die auf strukturierte Art und Weise verwendet werden, um die Nachricht zu verstehen.
- Medium (Sender): Dies ist das Medium, das die Übertragung ermöglicht (z. B. Fotografie, Fernsehen, Plakat).
- Zweck (Was macht): Das Ziel ist es, eine Mitteilung zu erhalten bzw. zu übermitteln.
Die verschiedenen Funktionen des Bildes
- Informativ: Das Bild konzentriert seine Botschaft darauf, Informationen zu übertragen. Ein Beispiel sind rote Ampellichter, die Gefahr anzeigen und signalisieren, dass man nicht überqueren darf.
- Expressiv: Diese Funktion löst Gefühle aus und lässt Emotionen an die Oberfläche treten. Die Aufgabe liegt nicht in dem, was man direkt sieht, sondern in den Gefühlen, die erzeugt werden.
- Ästhetisch (Harmonie): Hier steht die Kommunikation von Schönheit und Harmonie im Zentrum. Diese Gefühle entstehen aus den Proportionen und Effekten (Größe, Farbe, Textur usw.), welche die Formen des Bildes komponieren.
- Repräsentativ: Diese Funktion beschreibt die Erscheinung der Wirklichkeit. Sie wird in zwei Typen unterteilt: Darstellungen, die durch die Phantasie des Autors geschaffen wurden, und solche, welche die Realität vervielfältigen und interpretieren.
Arten der visuellen Sprache
- Zeichen: Ein einfaches Bild, das ein Objekt oder eine Idee darstellt und Informationen überträgt, durch die wir die Darstellung verstehen.
- Signal: Dies sind Piktogramm-ähnliche Zeichen, die eine Aktion provozieren sollen. Diese schematischen Formen sind oft in einfachen geometrischen Formen gestaltet, die als Rahmen dienen und universelle Codes nutzen.
- Symbole: Diese Zeichen haben eine Bedeutung, die nicht direkt dargestellt wird, sondern bekannt ist und von verschiedenen Gesellschaften und Kulturen angenommen wird. Man kann sie auch als Ideogramme bezeichnen.
- Ikonen (Symbole): Sie vertreten ein Objekt realistisch. Diese Markierungen können beliebige Objekte beschreiben.
- Marken (Muster): Dies sind Zeichen, mit denen Firmen, Institutionen oder Personen ihre Produkte darstellen, um über Herkunft, Qualität und Urheberschaft zu informieren. Das sind Symbole, die vor allem für die geschäftliche Nutzung vorgesehen sind.
Differenzierung von Markenformen
Die Marke kann auf verschiedene Arten gestaltet werden:
- Logo: In diesem Fall besteht die Marke aus einem Text, der die Funktionen des Bildes einnimmt.
- Imagotyp: Die Marke ist eine sehr vereinfachte Zeichnung oder ein Bild, das vom Empfänger sofort verstanden wird. Es kann auch als Piktogramm bezeichnet werden.
- Anagramm: Die meisten Unternehmen nutzen ein Corporate Image, das aus grafischen Elementen (Élémens-Grafik) gebildet wird und durch einen Text ergänzt wird, der die Marke identifiziert.