Grundrechte und Modelle der Staatsbürgerschaft in der EU

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Grundrechte und Modelle der Staatsbürgerschaft

Die Charta der Grundrechte der EU und die Charta der Grundrechte der europäischen Bürger fassen die bürgerlichen, politischen und sozialen Rechte der Bürger, der wirtschaftlichen Akteure, der Gewerkschaften und aller Menschen in ihrem Hoheitsgebiet zusammen.

Interkulturelles Modell der Staatsbürgerschaft

Hierbei betrachten wir die differenziellen Rechte aller ethnischen Gruppen, die ihre Rechte und Pflichten im Einklang mit den universellen Rechten und Pflichten der Bürger einfordern.

Modell der Weltbürgerschaft

Es handelt sich um die Idee und das Verständnis, dass alle Menschen in das Leben hineingeboren werden und weltweite Probleme teilen. Darüber hinaus gilt die Erklärung von 1948 als eine Errungenschaft der Menschenrechte weltweit; sie ist für alle Menschen gültig und ihr Inhalt sollte von jedem Staat gesetzlich anerkannt werden.

Virtuoses Modell

Dies ist ein Bekenntnis zu ethischen Fragen. Bürger müssen sich zu rational handelnden und freien Individuen entwickeln. Die Verbindung von Sozialem und Individuellem sowie eine staatsbürgerliche Ethik sind von grundlegender Bedeutung für die öffentliche Moral und das Gesetz; sie sind notwendig für eine demokratische Rechtsordnung.

Definition eines Bürgers

Ein Bürger definiert sich durch den Status der Anerkennung des Individuums in einer Gemeinschaft mit bestimmten Rechten und Pflichten in seinen Beziehungen zu anderen und zum Staat, eingebettet in politische, rechtliche, soziale, kulturelle und moralische Kontexte. Gesellschaftlich steht der Bürger unter der Autorität und den Gesetzen des Staates, welcher die verschiedenen Arten von Rechten anerkennt, die es zu fördern, zu entwickeln, zu sichern und zu schützen gilt. Kulturell sind heutige Gesellschaften multikulturell; vielfältige kulturelle Identitäten müssen mit den Pflichten aller Mitglieder kompatibel sein.

Ethisch müssen die Bürger anerkennen, dass die Würde jedes Menschen als Person sowie sein Wert als verantwortungsbewusste, emotionale Einheit von jedem Einzelnen – befreit, bewusst und rational – geachtet werden muss.

Merkmale der Staatsbürgerschaft

Mitgliedschaft: Der Bürger fühlt sich als ein bestimmtes Mitglied der Gesellschaft und des Staates und erwirbt so seine soziale und individuelle Identität.

Integration: In einer bürgerlichen und politischen Gesellschaft erfordert dies Universalität und Einheitlichkeit der Rechte und Pflichten der Bürger sowie das Erkennen und Garantieren der Rechte und Pflichten von Minderheiten.

Partizipation: Hierdurch wird der Bürger zu einem aktiven politischen Mitglied der Gemeinschaft, um die Demokratie zu erhalten und weiterzuentwickeln.

Globalisierung: Der Bürgerstatus sollte die Ethnizität auf alle Mitglieder des Glaubens und der Kultur ausweiten und eher integrativ als exklusiv wirken.

Das Subjekt: Im Gegensatz zum öffentlichen Begriff hat dieser Begriff zwei Bedeutungen: Ein Mitglied eines Staates zu sein, bedeutet nicht zwingend, den Status eines Bürgers zu haben. In jedem Staat gibt es Gesetze, Autoritäten und politische Instanzen, denen seine Mitglieder unterliegen.

Aufgaben und Pflichten der Bürger

  • Pflicht zur Zusammenarbeit für Ordnung, Frieden, Zusammenleben und das Wohlergehen der Bürger.
  • Pflicht zur Tilgung der Korruption in allen Bereichen der Geisteswissenschaften.
  • Pflicht zur Tilgung von Missbrauch und Korruption politischer Kräfte.
  • Pflicht zur verantwortungsvollen Teilnahme an politischen Wahlen und Referenden.
  • Pflicht, zum Respekt gegenüber dem Gesetz beizutragen.
  • Pflicht zur Achtung der Rechte, Pflichten und Freiheiten aller Bürger.
  • Pflicht zur Achtung gesetzlicher sozialer Institutionen.
  • Pflicht zur Tilgung sozialer Marginalisierung und von Missbrauch.
  • Pflicht zur Erhaltung der biologischen Vielfalt und der Umwelt für die menschliche Entwicklung.
  • Pflicht, zu einer nachhaltigen Entwicklung beizutragen.

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