Grundregeln und Taktiken im Handball
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Grundregeln
FRANCO SHOCK (Freiwurf) tritt vor allem in folgenden Fällen auf:
- Illegale Ein- und Auswechslungen
- Illegales Kicken oder Spielen des Balls
- Ballfouls
- Ball absichtlich außerhalb des Spielfeldes spielen
- Fehlverhalten
- Fehler im Torraum
- Freiwilliges Zurückspielen des Balls in den eigenen Torraum
- Fouls des Torhüters
- Illegale Eckwürfe
Strafwürfe treten in diesen Fällen auf: aggressives Spiel auf dem Feld, illegale Verhinderung einer klaren Torchance, ein Spieler betritt seinen eigenen Torraum, um Gefahr abzuwenden, oder ein absichtlicher Rückpass zum Torhüter, der sich im Torraum befindet.
Technischer Hintergrund
- Hubraum (Ballbehandlung): Ein Spieler darf den Ball maximal drei Sekunden ohne Prellen halten. Mit Prellen darf der Ball beliebig lange geführt werden.
- Pässe: Pässe können einhändig, beidhändig oder als Aufsetzer ausgeführt werden.
- Prellen: Es ist wichtig, sich vorwärts zu bewegen, während der Ball auf den Boden getippt wird.
- Wurf: Aktion, um ein Tor zu erzielen. Meist einhändig ausgeführt, oft mit Schwung aus der Hand oder als Heber unter dem Torhüter hindurch.
- Finten: Dribblings, bei denen der Gegner durch eine Täuschung in eine Richtung ausgespielt wird, um dann in die andere Richtung vorbeizuziehen.
Taktische Systeme
Abwehrsysteme: 6-0, 5-1, 3-2-1, 3-3, 4-2
Angriffssysteme: 1-5, 2-4, 3-3
Regeln und Disziplinarmaßnahmen
Ein Spieler, der für 2 Minuten suspendiert wurde, darf nicht spielen und der Platz bleibt leer. Nach drei Zeitstrafen erfolgt die Disqualifikation. Der Schiedsrichter schließt Spieler bei wiederholten Verletzungen, unsportlichem Verhalten oder bei Nichtbeachtung der Regeln aus. Dies wird mit einer geschlossenen Faust und erhobenem Zeigefinger angezeigt.
Passives Spiel
Es ist nicht erlaubt, den Ball im Besitz zu halten, ohne einen Angriff oder Torwurf zu versuchen. Dies führt zu einem Freiwurf gegen das Team. Das passive Spiel wird durch ein spezielles Handzeichen des Schiedsrichters angezeigt.