Hamsterkäufe: Psychologie, Folgen und richtige Maßnahmen
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Hamsterkäufe im Supermarkt: Ein Blick hinter die Kulissen
Weil ich im Supermarkt arbeite, habe ich mit eigenen Augen gesehen, dass die Leute mehr einkaufen. Vor allem Konserven, Toilettenpapier und Mehl wurden stark gehortet. Dadurch können leere Regale entstehen. Viele Leute finden es beängstigend, diese leeren Regale zu sehen. Die Bilder von Hamsterkäufen und Kämpfen im Supermarkt sind überall im Internet zu finden. Hamsterkäufe sind nicht nur in den Niederlanden, sondern in allen europäischen Ländern ein zunehmendes Problem. Deshalb habe ich einen Artikel über die Nützlichkeit und den Unsinn von Hamsterkäufen gewählt.
Die Psychologie hinter dem Horten
Der Psychologe Stephan Grünewald sagt, dass Menschen einer Bedrohung ausgesetzt sind, die sie nicht sehen, riechen oder schmecken können. Deshalb nennt er die Panik einen „unsichtbaren Feind“. Weil sich die Menschen machtlos fühlen, fangen sie an zu horten. Peer-Druck ist ebenfalls ein Hauptgrund für Hamsterkäufe. Wenn Menschen sehen, wie andere Menschen horten, fühlen sie sich benachteiligt. Deshalb führt der Gruppendruck zu noch mehr Hamsterkäufen.
Reaktion der Regierung und Versorgungslage
Die Regierung hat ebenfalls auf die Hortkäufe reagiert. Der Minister sagt, es bestehe überhaupt kein Grund zur Panik. Die Nachfrage nach einigen Produkten hat zwar zugenommen, aber das Angebot der Supermärkte läuft immer noch gut. Eine Notversorgung sei nur bei Stromausfällen, Überschwemmungen oder extremem Schneefall notwendig. Jetzt gibt es also keine Notwendigkeit zu horten.
Negative Auswirkungen auf das Gesundheitswesen
Hamsterkäufe haben auch negative Auswirkungen auf das Gesundheitswesen. Einzelpersonen haben viele Atemmasken und Desinfektionsmittel gekauft. Dies führt zu einem Mangel an diesen Produkten im Gesundheitswesen. Das ist sehr gefährlich, weil das Krankenhauspersonal diese Produkte wirklich braucht. Menschen, die kein Corona haben, müssen keine Atemmaske verwenden. In den Niederlanden hat das Gesundheitsministerium nun eine Spendenaktion gestartet, um Atemmasken zu sammeln. Viele Menschen haben auf die Spendenaktion reagiert. Das Gesundheitsministerium wird mit E-Mails und Paketen überschwemmt.
Sinnvolle Maßnahmen statt Horten
Die Regierung hält Horten für unnötig. Es gibt jedoch noch andere Maßnahmen, die die Menschen ergreifen können:
- Abstand halten: Es ist wichtig, eineinhalb Meter voneinander entfernt zu bleiben.
- Home-Office: Wenn Menschen von zu Hause aus arbeiten können, ist es klug, das zu tun.
- Hände waschen: Um Ihre Hände richtig zu reinigen, müssen Sie diese mindestens 50 Sekunden lang waschen.
Es ist wichtig, dass Sie alle Seiten Ihrer Hände waschen. Händewaschen funktioniert in diesem Fall besser als Desinfektionsmittel.
Sicherheitsvorkehrungen im Supermarkt
Auch in meinem eigenen Supermarkt wurden Maßnahmen ergriffen. Kunden dürfen nur bis zu zwei Packungen Toilettenpapier kaufen. Zudem wurden Glasscheiben an der Kasse aufgehängt, um eine Kontamination zu verhindern. Außerdem muss ich Handschuhe tragen, während ich arbeite. Es ist ein bisschen eine seltsame Situation, aber es ist gut für die Sicherheit der Kunden und der Mitarbeiter.
Fazit: Gemeinsam durch die Krise
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Horten in erster Linie ein psychologisches Phänomen ist. Es gibt also keinen praktischen Grund zu horten. Horten ist zudem schlecht für den Gesundheitssektor. Die Menschen sollten lieber Abstand halten und sich die Hände waschen. Wenn wir alle zusammenarbeiten, wird diese Krise bald vorbei sein.