Handlungen, Moral und materialistische Theorien – Ethik verstehen

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Maßnahmen, Moral und materialistische Theorien

Maßnahmen sind alle Handlungen, bewusst oder unbewusst ausgeführt.

Unfreiwillige Aktionen und Unkenntnis

Unfreiwillige Aktionen (gezwungene Handlungen): Dies sind Handlungen, die wir widerwillig ausführen; ihr Ursprung liegt außerhalb unserer Kontrolle. Zum Beispiel kann eine Person durch äußere Umstände zum Handeln gezwungen werden. Aus Unkenntnis: Hingegen beziehen sich bestimmte Handlungen auf die Umstände, unter denen sie stattfinden. Ein Beispiel wäre ein Fahrer, der einen Fußgänger nicht sieht und deshalb einen Unfall verursacht.

Vorsatz und Absichten

Action Items: Es gibt zwei Arten von Vorsatz: spontan, wenn etwas geschieht, ohne dass ich es geplant habe; und bewusst angenommen, wenn ich eine Absicht aufnehme, etwa mir ein Buch zu kaufen.

Medien und Mittel der Handlung

Medien der Handlung: Die Mittel einer Handlung umfassen auch Wünsche, die wir bewusst in die Tat umsetzen wollen.

Wissen: theoretisch und praktisch

Theoretisches Wissen: Das ist kontemplatives oder wissenschaftliches Wissen. Praktische Kenntnisse: Die Fähigkeit, rechtmäßig oder vorsorglich zu handeln, also das praktische Können. Nämlich moralisches Wissen (wie man gut handelt) und technische Kenntnisse (die Fähigkeit, geeignete Mittel anzuwenden, um ein Ziel zu erreichen oder nicht).

Ethische und moralische Dimensionen

Ethische Weise des Seins bezieht sich auf den Charakter; moralisch bezeichnet übliche Handlungsweisen oder Lebensstile. Die Begriffe beziehen sich darauf, wie ein Mensch im Laufe der Zeit Gewohnheiten erwirbt, die aus getroffenen Entscheidungen entstehen.

Moral: Eine Dimension des menschlichen Lebens, die mit der Freiheit der Wahl und der Fähigkeit zusammenhängt, zu erkennen, welche Lebensweisen andere Menschen näherbringen. Moralisch zu leben bedeutet, ein guter Mensch zu sein. Ethik: Die philosophische Reflexion darüber, was als moralisch gilt.

Unmoralisch und amoralisch

Unmoralisch: Man kann sagen, dass eine Handlung unmoralisch ist, wenn sie im Hinblick auf bestimmte Normen als schlecht gilt. Ein Beispiel: Im Judentum gilt es als unmoralisch, am Sabbat zu arbeiten (je nach religiöser Auffassung).

Amoralisch: Ein amoralisches Wesen besitzt keine moralische Struktur oder die Fähigkeit, zwischen moralisch richtigen und falschen Handlungsoptionen zu unterscheiden. Es muss nicht nach Gut und Böse entscheiden; ein Amoralischer hat diese Eigenschaften nicht.

Monistische materialistische Theorien

Monistische materialistische Theorien: Diese vertreten die Auffassung, dass geistige Prozesse allein durch materielle Grundlagen, etwa das Gehirn, erklärt werden können. Man unterscheidet drei Typen:

Materialistischer Physikalismus

Materialistischer Physikalismus: Er besagt, dass geistige Aktivitäten einfach neurophysiologische oder physikalisch-chemische Prozesse sind.

Materialistischer Kybernetizismus

Materialistischer Kybernetizismus: Diese Position sieht das Gehirn als eine Art Computerhardware.

Materialistischer Emergentismus

Materialistischer Emergentismus: Diese Idee behauptet, dass der Geist nicht auf einfache physikalische Prozesse reduzierbar ist, sondern aus physikalischen Prozessen emergent entsteht und sich durch evolutionäre Fitness teilweise erklären lässt.

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