Hepatitis B: Ursachen, Symptome und Übertragungswege
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Hepatitis B: Klinische Verfahren Tabancura
Patricia Barria U. S. Sources
Was ist Hepatitis?
Hepatitis ist eine Viruskrankheit. Die bekanntesten Formen sind Hepatitis A, B, C und D. Sie unterscheiden sich in ihren Übertragungswegen und den durch sie verursachten Schäden. Die Diagnose erfolgt durch Laboruntersuchungen.
Was ist Hepatitis B?
Es handelt sich um eine Infektion, die durch das Hepadnavirus ausgelöst wird. Dieses greift die Leber an, was schwere Schäden verursachen und manchmal zum Tod führen kann. In fulminanten Fällen ist eine Lebertransplantation erforderlich.
Was sind die Symptome?
In klinischen Fällen können die folgenden Symptome auftreten:
- Gelbsucht
- Dunkler Urin
- Appetitlosigkeit
- Übelkeit und Erbrechen
- Starke Müdigkeit
- Allgemeines Unwohlsein
- Druckschmerz im rechten Oberbauch
Epidemiologische Charakteristika
Nicht alle infizierten Personen entwickeln Symptome. Es gibt chronische Träger, die ihre Kontakte infizieren können. Der chronische Trägerstatus kann über einen variablen Zeitraum von mehreren Jahren zu einer schweren Leberzirrhose und schwerer Leberinsuffizienz führen.
Risiko einer chronischen Hepatitis B
Wer hat ein größeres Risiko, eine chronische Hepatitis B zu entwickeln?
- Säuglinge, die infiziert werden.
- Personen mit einer asymptomatischen Erstinfektion.
Die Gefahr, dass die Krankheit chronisch wird, sinkt mit zunehmendem Alter.
Wie ist die epidemiologische Situation?
- Weltweit gibt es über 400 Millionen infizierte chronische Träger.
- In Chile erreicht die Zahl der infizierten Menschen hohe Prozentsätze, die oft nur in Blutbanken festgestellt werden. Daher kennen viele Menschen ihren Trägerstatus nicht.
Wie wird Hepatitis B übertragen?
Die Übertragung erfolgt über:
- Blut und Körperflüssigkeiten
- Speichel und Samen (sexueller Kontakt)
- Kontakt mit kontaminierten Nadeln oder anderen spitzen/scharfen Gegenständen
- Kontakt mit Hautveränderungen
- Perinatale Übertragung (Mutter zu Kind)
Wer ist besonders gefährdet?
- Menschen in direktem Kontakt mit menschlichem Blut oder Körperflüssigkeiten.
- Studierende aus dem Gesundheitsbereich.
- Personen, die im selben Haushalt mit Infizierten leben und Zahnbürsten oder Rasierer teilen.
- Konsumenten illegaler injizierbarer Drogen.
- Personen mit mehr als einem Sexualpartner (homosexuell oder heterosexuell).
- Patienten mit Hämophilie.
- Personen, die auf eine Dialyse angewiesen sind.