Erste Hilfe bei Traumata und Notfällen: Leitfaden für Verletzungen und Bewusstlosigkeit

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Erste Hilfe: Sofortmaßnahmen und Normen

Bleiben Sie ruhig und handeln Sie umgehend. Führen Sie eine schnelle Lagebeurteilung durch (Anzahl und Schwere der Verletzungen, Gefahrenquellen wie Gas). Lassen Sie verletzte Personen, insbesondere bei Rückenverletzungen, nur bei akuter Gefahr in ihrer Position. Verwalten Sie den Verunfallten mit Vorsicht.

Prüfen Sie die Verletzungen: Suchen Sie nach Knochenbrüchen, Schockanzeichen, Verbrennungen etc. Konzentrieren Sie sich auf das Wesentliche. Halten Sie den Patienten warm (Decken, Jacken). Geben Sie Bewusstlosen nichts zu trinken. Beruhigen Sie den Patienten.

Traumatische Wunden (Traumatismos Heridas)

Wunden sind Verletzungen, bei denen die Haut verletzt ist. Man unterscheidet drei Hauptformen:

  • Scharfe Wunden (Sharps): Offene Verletzungen durch das Eindringen eines Objekts in die Haut, ohne dass ein Schnitt entsteht.
  • Schnittwunden (Kreise zeigen: ITEM): Resultieren aus einem sauberen, tiefen Schnitt (linear).
  • Stumpfe Wunden (Blunt): Schäden, die neben einem Bruch auch runde Verletzungen aufweisen.

Arten stumpfer Wunden:

  • Einfach: Kein Substanzverlust.
  • Stellatum: Verschiedene konvergierende Linien.
  • Konkordant (Concordajo): Bleibt in Verbindung mit anderen Verletzungen.
  • Ausziehbare (Ausziehbares): Scheint eine Blutung zu verursachen.

Blutungen bei Wunden

Wenn der Verletzte eintrifft, kann Blut austreten. Es gibt drei Arten:

  • Arteriell: Sehr gefährlich. Das Blut bewegt sich stoßweise oder spritzt.
  • Venös: Fließt langsam und gleichmäßig.
  • Kapillar: Das Blut tritt tröpfchenweise aus (in feinen Fäden).

Behandlung: Die Behandlung ist einfach: Ein Verband genügt, um die Blutung zu stoppen und Infektionen vorzubeugen. Bei starken Blutungen muss größer interveniert werden. In extremen Fällen können Tourniquets (Abbinden) verwendet werden, dies kann jedoch zu Ischämie (Sauerstoffmangel unterhalb der Schnittwunde) führen.

Knochenbrüche (Fractura)

Ein Bruch ist der Mangel an Kontinuität des Knochens, verursacht durch ein Trauma.

Klassifizierung von Brüchen:

  • Geschlossen (Rating Geschlossen): Die Haut ist intakt, aber die Funktionalität ist verloren.
  • Offen (Öffnen Sie): Der Knochen tritt nach außen.
  • Komplett (Full): Der Knochen ist vollständig getrennt und erzeugt Krepitation (ein Gefühl wie Knistern).
  • Inkomplett (Unvollständige): Betrifft nur einen Teil des Knochens.

Symptome von Brüchen:

Abgesehen von spontanen Brüchen (Osteoporose) sind die Symptome:

  • Schmerzen
  • Schwellung (Einlauf/Entzündung)
  • Unmöglichkeit der Bewegung
  • Deformität des Körperteils
  • Krepitation (Pinsel/Knistern)

Infektion:

Tritt auf, wenn Fremdkörper in die Wunde gelangen und diese verunreinigen.

Gelenkverletzungen

  • Luxationen (Verrenkungen): Die Knochenenden sind fehlgestellt. Es treten auch Bandverletzungen auf. Symptome sind starke Schmerzen, abnorme Stellung, Bewegungsunmöglichkeit des Körperteils.
  • Verstauchungen (Verstauchungen): Der Knochen verlässt die Gelenkhöhle, kehrt aber im Gegensatz zur Luxation wieder zurück. Symptome: Schmerz, Schwellung (Schwellungen). Behandlung: Anwendung von Kälte, Kühlung, zum medizinischen Zentrum bringen, Schienen anlegen.

Läsionen durch Hitze und Kälte

Verbrennungen (Läsionen: BURNS für Schlaganfall)

Verursacht durch die Einwirkung einer Wärmequelle. Wenn die Verletzung Flüssigkeit durch Kochen erzeugt, spricht man von einer Verbrühung (Skalierung).

Bewertung von Verbrennungen:
  • Erster Grad (Tagesthema: Erster Abschluss): Betrifft die Epidermis, oberflächlich. Symptome: Erythem (Rötung), Schmerz, Wärme.
  • Zweiter Grad (Zweiten Grades): Betrifft Dermis und Epidermis, bald das Zellgewebe. Symptome: Blasenbildung.
  • Dritter Grad (Third Grade): Betrifft Muskeln und andere Gewebe. Symptome: Nekrose (Absterben des betroffenen Bereichs), weniger Schmerz als im ersten Grad. Infektionsgefahr.

Erfrierungen (FREEZE)

Verursacht durch Kälte. Es kann zu einer allgemeinen Unterkühlung kommen, lokal können Amputationen notwendig sein (wie bei Bergsteigern).

Stromschläge (FÜR STROM)

Stromschläge verursachen Verbrennungen, z. B. beim Kontakt mit einer Steckdose. Betrifft Teile oder den gesamten Körper.

Hitzschlag (FÜR Schlaganfall)

Verursacht durch Sonneneinstrahlung auf den Kopf. Symptome: Schmerzen, Rötung, Krämpfe, Fieber. Behandlung: Flüssigkeitszufuhr, kalte Umschläge auf die Stirn, manchmal kalte Duschen. Kälte.

Unfälle durch Fremdkörper

  • In der Nase: Oft bei kleinen Kindern durch Spielzeugteile.
  • Im Rachen: Meist durch verschluckte Fischgräten.
  • In der Luftröhre: Nicht sehr häufig, aber gefährlich, da es zur Verstopfung und Erstickung führen kann.
  • In den Ohren: Bei kleinen Objekten; kann zu Schwindel, Klingeln, Husten und vermindertem Hörvermögen führen.
  • Im Auge: Mit sauberem Tuch entfernen. Wenn nicht möglich, Arzt aufsuchen. Nicht mit Scheren hantieren.
  • Auf der Haut: Wenn der Fremdkörper steckt und gereinigt werden muss.

Vergiftungen und Bewusstseinsstörungen

Vergiftung

Durch giftige Elemente, Bisse von Skorpionen oder Schlangen oder durch unverdauliche Substanzen.

Ohnmacht und Schock

Sofort Notfalltechniken anwenden (Mund-zu-Mund-Beatmung und Herzmassage, falls nötig).

Ohnmacht (Fade Out)

Momentaner Verlust des Bewusstseins aufgrund fehlenden oder veränderten Sauerstoffs im Blut. Symptome: Blässe, Schwäche, kalter Schweiß und Hinfallen. Behandlung: Den Betroffenen hinlegen und die Beine hochlagern.

Schock

Ernsthafter als Ohnmacht, mit großem, totalem und anhaltendem Verlust. Symptome: Reflexverlust, schwacher Puls und Atmung, eingefallene Augen, Blässe, kalte Haut, Krämpfe und schlaffer Unterkiefer.

Klassifizierung nach Ursache:
  • Traumatisch (raumático): Durch Trauma (Ruptur).
  • Hypovolämisch (HIPOROLEMICO): Schwere Blutungen.
  • Anaphylaktisch: Ansammlung von Giftstoffen im Blut.

Dringlichkeitstechniken

Mund-zu-Mund-Beatmung (Mundpropaganda)

Patient auf den Rücken legen. Retter kniet neben dem Kopf. Eine Hand unter den Nacken, die andere auf die Stirn, um die Nase mit Daumen oder Zeigefinger zu verschließen. Mund öffnen, Luft einatmen und in den Mund des Patienten blasen, dabei die Ausatmung des Patienten zulassen.

Herzmassage (Massage Herz)

Durchführen, wenn das Herz aufhört zu schlagen und die Mund-zu-Mund-Beatmung nicht mehr ausreicht. Sollte nur durchgeführt werden, wenn das Herz vollständig stillsteht. Auf einer harten, ebenen Oberfläche. Der Patient liegt auf dem Rücken, Arme gestreckt am Körper. Der Retter legt eine Hand auf die andere über dem Brustbein. Mit gestreckten Armen 1 Mal pro Sekunde 30 Massagen und 2 Beatmungen durchführen (30:2-Verhältnis).

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