Ikonographie der Büßerin Magdalena und der Kontext der Gegenreformation
Eingeordnet in Religion
Geschrieben am in
Deutsch mit einer Größe von 2,53 KB
Kontemplatives Gebet und die Macht der Kunst
Die Anziehungskraft der Einfachheit
Die Einfachheit und Klarheit der Botschaft des kontemplativen Gebets in seiner Gegenwart war sehr populär. Diese Bilder sprachen die Emotionalität an und legten Berufung gegen komplizierte religiöse und theologische Theorien ein.
Funktion und Ikonographie der Büßerin Magdalena
Die Büßerin Magdalena hat eine klare religiöse und symbolische Rolle, welche die Notwendigkeit zur Umkehr und Erlösung darstellt. Das Bild wurde vom Jesuitenhaus San Felipe Neri in Madrid in Auftrag gegeben. Das Interesse der Kirche reagierte darauf, die Reue zu betonen, insbesondere nach dem Konzil von Trient.
Die lebendige Darstellung der Reue
Die Büßerin Magdalena ist das lebendige Bild der Reue. Die Frau, die den wahren Glauben gefunden hat, bereut ihre sündige Vergangenheit standhaft. Sie blickt auf das Kreuz, das Symbol der Erlösung der Menschheit und des Todes Christi, für den sie sich als Sünderin mitverantwortlich fühlt.
Historischer und religiöser Kontext im 16. Jahrhundert
Die Situation in Europa im sechzehnten Jahrhundert war weder logisch noch ruhig. Einerseits führte die Zerstörung der Einheit des Glaubens durch die Lutherische Reformation und die lange Zeit der Gegenreformation, die zur Verteidigung der katholischen Einheit entstand, Europa in eine beispiellose moralische Situation.
Aufstieg der Nationalstaaten und neue Jurisdiktionen
Darüber hinaus wurden die großen und modernen Staaten gestärkt, die untereinander um die Hegemonie kämpften. Wichtige Interessen kamen ins Spiel, was die Monarchen zwang, starre Strukturen für eine hochwirksame und schnelle Steuerkontrolle zu schaffen.
Zusammenfassend lässt sich die Situation in Europa als das Jahrhundert einer Reihe von Staaten beschreiben, aus denen sich ein Problem ergab, das zur Gründung von zwei Arten von Zuständigkeiten führte:
- Päpstliche Macht: Die katholische Kirche trat nach dem Konzil von Trient den protestantischen Völkern entgegen, setzte aber eine starke Disziplin für die Völker durch, die innerhalb des Katholizismus blieben. Sie handelte mit Intelligenz und Beweisen, überzeugt davon, die Wahrheit zu besitzen.
- Wirtschaftliche und moralische Macht: Die wirtschaftliche und moralische Macht der katholischen Kirche, die erklärte, sie sei treu, war enorm. Dies würde die Auftraggeber (Kunden) dazu bringen, stärkere Kunst zu schaffen.