Imperialismus: Begriffe zu Kolonie, Protektorat und Wirtschaft

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Imperialismus

Imperialismus ist der Anspruch eines Staates auf territoriale Ausdehnung oder Einfluss, um andere Länder zu beherrschen und eine politische oder wirtschaftliche Einheit zu bilden.

Kolonie

Kolonie: Eine Kolonie ist eine Einrichtung, die von Einwohnern eines Herkunftslands begründet wird, die sich von anderen Gebieten abgrenzt und weiterhin mit dem Herkunftsland verbunden bleibt.

Metropole

Metropole: Die Stadt, in der Kultur und Wirtschaft eines Landes konzentriert sind und die in der Regel das Zentrum seiner internationalen Verbindungen bildet.

Protektorat

Protektorat: Ein Protektorat beschreibt ein von einem anderen Staat hergestelltes Abhängigkeitsverhältnis. Die Schutzmacht übernimmt Delegationen in den Bereichen Verwaltung, Diplomatie, Handel und Außenverteidigung. In der Praxis kann der Schutz durch den Vormundstaat zu Missbrauch von Rechten und Privilegien führen. Die Regelung wird vertraglich für ein Protektorat festgelegt.

Ultimatum

Ultimatum: Eine endgültige Aufforderung, die eine bestimmte Frist setzt, innerhalb derer bestimmte Forderungen erfüllt werden müssen, meist verbunden mit der Drohung von Maßnahmen, falls die Forderungen nicht erfüllt werden. Ein Ultimatum ist in der Regel die abschließende Forderung nach einer Reihe von Verhandlungsforderungen. Die zugewiesene Zeit ist meist kurz, und es wird davon ausgegangen, dass danach keine weiteren Verhandlungen stattfinden.

Spekulation

Spekulation: Das Erzielen von Gewinn aus Preisänderungen, indem zu einem niedrigeren Preis gekauft und zu einem höheren Preis verkauft wird.

Überproduktion

Überproduktion: Die Unfähigkeit des Marktes, ein Überangebot an Gütern aufzunehmen.

Autarkie

Autarkie: Ein wirtschaftlicher Zustand, in dem Personen, Regionen, Unternehmen, Industriesysteme oder Nationen nach Selbstversorgung streben und auf ausländische Hilfe verzichten. Autarkie wird oft in Ländern mit ausreichenden natürlichen Ressourcen angestrebt, um Importe zu vermeiden.

„New Deal“

„New Deal“: Bezeichnung für die interventionistische Politik des US-Präsidenten Franklin D. Roosevelt zur Bekämpfung der Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise in den Vereinigten Staaten. Dieses Programm wurde zwischen 1933 und 1938 entwickelt mit den Zielen, die ärmsten Bevölkerungsschichten zu unterstützen, die Finanzmärkte zu reformieren und die US-Wirtschaft nach dem Börsencrash von 1929, der hohe Arbeitslosigkeit und eine Kette von Unternehmenszusammenbrüchen verursachte, wiederzubeleben.

Sowjetunion

Sowjetunion: Zusammenschluss bzw. Verband der Sowjets oder Räte der Arbeiter und Bauern in Russland; ursprünglich entstanden aus der Organisierung von Arbeiterräten (Sowjets) während der Revolution.

Bolschewiki

Bolschewiki: Eine radikale politische Gruppe innerhalb der Russischen Sozialdemokratischen Arbeiterpartei. In der Zeit der Revolution und des anschließenden Bürgerkriegs kam es zu weitreichender Gewalt und zu Pogromen sowie zu politischen Umbrüchen, die die Entwicklung in Russland massiv destabilisierten und viele Opfer forderten.

Geplante Wirtschaft

Geplante Wirtschaft: Ein Wirtschaftssystem, in dem staatliche Stellen die wirtschaftliche Planung und Lenkung übernehmen. Die zentrale Regierung trifft Entscheidungen über Produktion und Verbrauch von Gütern und Dienstleistungen.

Kolchose

Kolchose: Großbetriebe, die als Genossenschaft betrieben werden.

Sowchose

Sowchose: Staatliche Landwirtschaftsbetriebe, die staatlich angestellte Arbeitskräfte beschäftigen.

Revanchismus

Revanchismus: Ein nationalistischer Geist oder ein starkes Verlangen nach Rache, insbesondere nach einer als demütigend empfundenen Niederlage.

Hinweis: Dieses Dokument fasst begriffliche Erläuterungen zur Epoche des Imperialismus, zu politischen Formen und wirtschaftlichen Konzepten zusammen. Die Einträge wurden sprachlich und grammatisch korrigiert, die Inhalte aber nicht gekürzt.

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