Industrie-, Stadt- und Kulturlandschaften: Eine Übersicht

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Industrielandschaft

Die Industrielandschaft ist das Ergebnis der Transformation der Landschaft durch die Industrie. Sie entstand vor etwas mehr als zweihundert Jahren mit der industriellen Revolution und hat sich seitdem stark entwickelt. Typische industrielle Landschaften sind oft von dunkler Farbe. Sie sind erkennbar an ihren vielen großen Fabriken, Schornsteinen und Öfen, den Verkehrswegen (Straßen, Eisenbahnen), Bergwerken und Steinbrüchen, Stromleitungen und Abfalldeponien. Sie sind vor allem in der Schwerindustrie (Stahl, Metallurgie, Chemie) angesiedelt.

Hafenlandschaften

Kommerzielle Häfen in großen Städten haben große Pfeiler, an denen Schiffe anlegen, sowie Lager für Erdölprodukte und andere Waren, Geschäfte und einige Fabriken. Auch der Bau von Schwerindustrie, wie Raffinerien, petrochemische Komplexe und Werften oder Stahlwerke, ist hier zu finden. Diese Landschaften sind oft dunkel, obwohl einige umgestaltet und in Kultur- und Grünflächen umgewandelt wurden.

Industriestandorte

Industriestandorte sind Teil von städtisch-industriellen Landschaften, die von den Behörden am Rande von Städten geplant werden und sich entlang von Hauptstraßen befinden.

Gewerbeparks

Die fortgeschrittenste Industrie hat zu einer Vielzahl von industriellen Landschaften geführt, darunter Wissenschafts- und Technologieparks. Hier sind sehr moderne Unternehmen angesiedelt, die in der Regel in avantgardistischem Stil gebaut sind und von ausgedehnten Grünflächen umgeben sind. Sie sind Zentren für saubere und hochtechnologische Aktivitäten und Forschung.

Stadtlandschaft

Die städtische Landschaft hat die größten Veränderungen durch den Menschen erfahren. Sie ist dicht bebaut mit Gebäuden unterschiedlicher Höhe und abwechslungsreichen Straßen. Sie ist vor allem in den Wirtschaftssektoren des Sekundär- und Dienstleistungsbereichs (Handel, Finanzen, Wirtschaft, Bildung, Gesundheit) angesiedelt.

Kulturlandschaft

Eine landwirtschaftliche Nutzfläche ist eine technische Einheit der landwirtschaftlichen Arbeit und die elementare Aufteilung der landwirtschaftlichen Flächen, die von einer einzigen Art von Ernte genutzt wird.

Weitere Definitionen

Biologische Ruhezeit: Situation von Beschäftigten in der Fischerei, die vorübergehend ihren Arbeitsplatz verlieren, weil eine Erholung der Bestände (Fischgründe) notwendig ist.

Technologiepark: Ein Standort, an dem sich Unternehmen aus dem Technologiesektor konzentrieren und Forschungsaufgaben (oder F&E) eine wichtige Rolle spielen.

Hochseefischerei/Küstenfischerei:

  • Hochseefischerei: Seefischerei, die von Land aus in einer Entfernung von mehr als 60 Meilen betrieben wird, ohne den Meridian 10° O und 20° W und die Parallelen 0° und 60° N zu überschreiten.
  • Küstenfischerei: Seefischerei, die in Küstennähe (Küstenfischerei oder Offshore-Fischerei) in einer Entfernung von weniger als 60 Meilen vom Land betrieben wird.

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