Das Recht auf Information: Grundlagen, Entwicklung und Mexiko
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Ursprung des Rechts auf Information
Die Entstehung des Rechts auf Information lässt sich auf die Mitte des 20. Jahrhunderts zurückführen. Mit der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte von 1948 wurde das Recht auf Information erstmals allgemein verankert.
Konzeption des Rechts auf Information
Das grundlegende Konzept garantiert, dass jede Person das Recht hat, Informationen zu suchen, zu verbreiten und informiert zu werden.
Aspekte des Rechts auf Information
- Das Recht, Informationen zu suchen.
- Das Recht, zu informieren.
- Das Recht, informiert zu werden.
Befugnisse und Ausübung
Recht auf Informationsbeschaffung
Dieses umfasst:
- a) Zugang zu öffentlichen Akten, Unterlagen und Dokumenten.
- b) Die freie Entscheidung, welche Medien konsumiert werden.
Recht zu informieren
Dieses umfasst:
- a) Freiheit der Meinungsäußerung und Pressefreiheit.
- b) Die Einbeziehung von Medienunternehmen.
Recht, informiert zu werden
Dieses umfasst:
- a) Erhalt objektiver und zeitnaher Informationen.
- b) Vollständigkeit der Nachrichten.
- c) Universeller Zugang für alle Menschen ohne Ausnahme.
Definition von Information
Im weiteren Sinne umfasst Information das Verfahren zur Erhebung, Speicherung, Verarbeitung und Verbreitung von Fakten, Nachrichten, Daten, Meinungen und Ideen in ihren verschiedenen Funktionen.
Das Recht auf Information in Mexiko
Rechtliche Grundlagen
In Mexiko ist das Recht auf Information durch den Zusatz zu Artikel 6 der Verfassung garantiert.
Historische Entwicklung
Wichtige Meilensteine waren die Jahre 1977, 1996 und 2007. Insbesondere die Initiative vom 5. Oktober 1977, veröffentlicht im Amtsblatt am 6. Dezember, markierte einen entscheidenden Fortschritt.
Interpretation durch den SCJN
Der Oberste Gerichtshof (SCJN) legt fest, dass der Staat die Garantie für das Recht auf Information trägt.
Bedeutung und Nutzen
Was bedeutet Berichterstattung?
Medien nutzen Zahlen und Fakten, um diese für die Ausübung der Staatsbürgerschaft im soziologischen Sinne nutzbar zu machen.
Leistungen des Rechts auf öffentliche Information
- Förderung von Sicherheit und Transparenz.
- Aktive Kontrolle durch die Öffentlichkeit und Behörden.
- Verringerung von Desinformation.
- Förderung von Chancengleichheit und Demokratisierung.
Inhalt des Artikels 6 der CPEUM
Die freie Meinungsäußerung ist nicht Gegenstand gerichtlicher oder administrativer Verfahren, es sei denn, sie greift die Moral oder die Rechte Dritter an, stachelt zu Verbrechen auf oder stört die öffentliche Ordnung. In solchen Fällen gilt das Recht auf Gegendarstellung. Das Recht auf Information wird staatlich garantiert.