Die Institution Familie und andere soziale Institutionen
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Die Institution "Familie"
Die Institution Familie ist eine Institution, deren wichtigste Aufgaben die Reproduktion, grundlegende Sozialisierung, emotionale und soziale Unterstützung sowie die Erfüllung wirtschaftlicher und produktiver Funktionen sind.
Arten der Familie
Die Arten der Familie sind:
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Basierend auf ihrem Geltungsbereich:
Die Kernfamilie (Nuklearfamilie) ist eine Gruppe von Menschen, die zusammen wohnen und durch Verwandtschaftsbande vereint sind. Die Großfamilie besteht aus mehreren Generationen, zum Beispiel Großeltern, Eltern und Kindern. Alleinerziehende sind Familien, in denen die Kinder nur bei einem Elternteil leben (z. B. bei der Mutter oder beim Vater).
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Basierend auf der ehelichen Beziehung:
Es gibt monogame und polygame Familien. Monogame Familien sind durch eine Ehe zwischen zwei Partnern gekennzeichnet. Polygame Familien weisen mehrere Ehepartner auf; man unterscheidet dabei Polygynie (ein Mann hat mehrere Ehefrauen) und Polyandrie (eine Frau hat mehrere Ehemänner).
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Nach dem System der Autorität:
Es gibt patriarchalische Familien, in denen die autoritäre Rolle überwiegend beim Mann liegt, und matriarchale Familien, in denen die Autorität überwiegend bei der Frau liegt.
Organisationen, Nation, Staat, Regierung und Bürokratie
Die Organisation betreut die Politik für die Gesellschaft und erfüllt die Notwendigkeit der allgemeinen Verwaltung und öffentlichen Ordnung. Die Nation ist eine Gemeinschaft, die Sprache, Kultur, staatliche Institutionen und Symbole gemeinsam teilt. Der Staat bezeichnet die Behörde, die für die Organisation der Zivilgesellschaft zuständig ist. Die Regierung hat die Aufgabe der politischen und administrativen Leitung. Bürokratie bezieht sich auf die Gruppe von Menschen und Aufgaben, die das Funktionieren der Gesellschaft ermöglichen.
Merkmale der Institutionen
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Institutionen sind uns fremd:
Institutionen sind uns in dem Sinne fremd, dass jeder Mensch sie miterschafft und sie doch als etwas Eigenständiges, Fremdes und Wirkliches fortbestehen.
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Institutionen sind überpersönlich:
Diese Eigenschaft hängt mit der vorhergehenden zusammen: Institutionen überdauern individuelle Lebensläufe, und auch wenn sie persönliche Kreationen waren, werden sie als eigenständige Dinge erlebt. Beispiel: Ehe.
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Institutionen beinhalten Zwangsmaßnahmen:
Institutionen setzen Verhaltensgrenzen und zwingen Menschen, sich nach bestimmten Regeln zu verhalten. Beispiel: Eltern verhindern, dass ihre Kinder am nächsten Tag sofort heiraten.
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Institutionen besitzen moralische Autorität:
Abweichendes Verhalten wird moralisch missbilligt; Institutionen üben moralische Kontrolle aus.
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Institutionen sind historisch:
Institutionen entstanden historisch, existieren über lange Zeiträume und werden auch weiterbestehen, wenn wir sterben. Ex: Doppel-