Italienische Renaissance-Malerei: Quattrocento und Cinquecento im Überblick

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1. Quattrocento: Das 15. Jahrhundert

Gemälde mit visueller Darstellung der Natur, basierend auf der Beobachtung des Dienstalters. Bedenken in Bezug auf die Darstellung der Perspektive: Geometrie und Linearperspektive. Das Interesse an der Darstellung der Natur, die Wahrnehmung psychologischer Mengen und der Rückblick.

Idealisierter klassischer Kontext (Idealisierter Naturalismus)

Harmonie, klares Licht und harmonische Farben, Suche nach Komplementärfarben. Religiöse und allegorische Themen.

Technik: Kalt, Tempera und Öl (feste Medien – Wand und mobile Leinwand).

1.1 Wichtige Künstler des Quattrocento

Masaccio (Spätgotik-Werk)
  • Werk: Der Zinsgroschen (Christus befiehlt, dem Kaiser zu geben, was des Kaisers ist).
Botticelli
  • Werk: Die Geburt der Venus (Zephyrs und Flora), Taufe, Primavera (Kreis platonischer Liebe – Leidenschaft – Kontemplation).
Piero della Francesca
  • (Abgerundete und geometrische Volumina)
  • Werk: Der Traum des Konstantin (Milvisches Brücken-Schlacht: „In hoc signo vinces“). Zylindrische Darstellung in der Nacht.
Fra Angelico
  • Übergang von der Gotik und neue Ressourcen.
  • Werk: Die Verkündigung (Loggia mit brunelleschischen architektonischen Formen). Gotische Haltung der Person. Objektives und bemerkenswert gutes Licht und Farbe.
Paolo Uccello
  • Lineare Perspektive und Sinn für theatralische Darstellungen.
  • Werk: Die Schlacht von San Romano (Eingelegte Abbildungen, fiktive Steifigkeit, künstliches Licht, Spektralfarben) + Theater erscheint realer als die Wirklichkeit.
Andrea Mantegna
  • Innovator der „Froschperspektive“.
  • Werk: Der tote Christus (Nüchternheit, Drama, Noten, Verkürzung nach vorne). Flämischer Ausdruck, bildhauerische Behandlung.

2. Cinquecento: Das 16. Jahrhundert

Vollständige Eroberung des Klassizismus, die großen Maler Da Vinci, Raffael und Michelangelo. Rom und Venedig.

2.1 Wichtige Autoren

Da Vinci

Wissenschaft, schuf den Vertrag, um die Natur zu verstehen, nicht sie zu imitieren. Luftperspektive, Sfumato.

  • Werk: La Gioconda (Mona Lisa): Sfumato verleiht einen Hauch von Geheimnis, Luftperspektive in der Landschaft, zwei Ebenen der Vision – Geheimnis, Beherrschung des leonardischen expressiven Hell-Dunkels an Augen- und Mundwinkeln. Allgemeingültigkeit.

Raffael

Assimilierte das Beste der großen Meister, dominierte die axiale Symmetrie, malte für Julius II. und Leo X.

  • Werke: Die Madonna mit dem Stieglitz: (Dreieckige Komposition, kniende Jungfrau mit ausgeprägtem poetischem Reiz, sehr hell, Einfluss von Leonardo und Michelangelo).
  • Ein Kardinal: Großes Porträt seines römischen Bardinello Suri? Perfektes Porträt der Wiedererstarkung (elegante Büste und Darstellung, dreieckige Komposition, statisch). Technische Virtuosität (neutraler Hintergrund, zarte Pinselführung, Textur-Detail), psychologische Tiefe.

3. Manierismus

Sixtinische Kapelle (Gewölbe und Seitenwände)

Michelangelo: (Mose/Christus – Sub lege) (von Christus – Sub Gratia). Einrichtung Stubenwagen – In legem. Größe, Terribilità, Spannung. Manierismus: schrille Farben und grelles Licht.

Tintoretto

Venezianische Farbintensität.

  • Werk: Die Entführung der Leiche des Heiligen Markus (Venezianisches Muster). Verlagerung der Werte, leerer Korridor – typisch für den Manierismus, dunkel, Paradoxien (Kamel – exotisch), Atemwege und geometrische Perspektive. Gleißendes Licht, das auf den Barock hindeutet. Saure Farbe.

Parmigianino

Unbekannter Manierismus.

  • Werk: Die Beweinung Christi (kein Licht, unwirkliche schwebende Figur, perfekte räumliche Auflösung). Tiefe des äußeren Drucks, kreisförmige Bewegung gegen den Uhrzeigersinn, Verschränkung der Hände, von Michelangelo beeinflusste Formen, unwirkliche Atmosphäre und Farbe.

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