Jahresabschluss, Bilanzierung und Externe Unternehmensfinanzierung

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Grundlagen des Jahresabschlusses und Finanzierung

Bestandteile des obligatorischen Jahresabschlusses

Die obligatorischen Jahresabschlüsse werden von den Unternehmen erstellt und umfassen:

  • Die Bilanz
  • Die Gewinn- und Verlustrechnung (GuV)
  • Den Eigenkapitalspiegel (Veränderungen des Eigenkapitals)
  • Den Anhang (Gedächtnis)
  • Die Kapitalflussrechnung (sofern erforderlich)

Anforderungen an die Rechnungslegung

Der Jahresabschluss muss relevante Informationen liefern, um wirtschaftliche Entscheidungen zu ermöglichen. Informationen sind zuverlässig, wenn der Jahresabschluss frei von wesentlichen Fehlern und neutral ist.

Modelle der Rechnungslegung: Standard vs. Abgekürzt

Die meisten Gesellschaften verwenden das normale Modell. Das abgekürzte Modell kann verwendet werden, wenn zwei der folgenden drei Kriterien an zwei aufeinanderfolgenden Stichtagen nicht überschritten werden (für die Bilanz):

  • Bilanzsumme: maximal 2.850.000 [Währungseinheit]
  • Nettoumsatz: maximal 5.700.000 [Währungseinheit]
  • Durchschnittliche Mitarbeiterzahl: maximal 50 Beschäftigte.

Die abgekürzte Gewinn- und Verlustrechnung kann verwendet werden, wenn die folgenden Kriterien nicht überschritten werden:

  • Gesamte Artikel in der Bilanz: nicht mehr als 11.400.000 [Währungseinheit]
  • Jährlicher Geschäftsumsatz: nicht mehr als 22.800.000 [Währungseinheit]
  • Durchschnittliche Mitarbeiterzahl: nicht mehr als 250

Externe Finanzierungsquellen

Mittel- und Langfristige Finanzierung (M/L/F)

Diese umfasst:

  • Darlehen: Von Kreditinstituten finanziert.
  • Anleihen: Kredittitel, die von Einzelpersonen gekauft und an der Börse gehandelt werden.
  • Leasing: Enthält Elemente der Vermögensrückgabe und Aktien-Leasing.
  • Vermietung beweglicher Sachen: Miete von Anlagen und beweglichem Vermögen.

Kurzfristige Finanzierung (K/F)

Diese umfasst:

  • Kurzfristige Darlehen: Bankkredite.
  • Kontokorrentkredit: Ein revolvierender Kreditvertrag mit einem Finanzinstitut, begrenzt durch die Leistungsbilanz.
  • Lieferantenkredit (Kommerzieller Kredit): Finanzierung von Pflichtkäufen bei Lieferanten.
  • Wechseldiskontierung: Vorauszahlung durch die Bank unter Abzug von Zinsen und Gebühren.
  • Factoring: Verkauf aller Forderungen an Kunden an ein Factoring-Unternehmen.

Zusätzlich wird die spontane Finanzierung gefördert (Quellen, die keine vorherigen Verhandlungen erfordern).

Investition und Kapitalbeschaffung

Investitionen müssen die Faktoren der Produktionsmethoden erfüllen. Unternehmen agieren als Bieter für Kapital. Durch Einsparungen können Unternehmen die benötigten Ressourcen erhalten und die besten Optionen auswählen. Dies führt zu unmittelbarer Befriedigung und guter Unterstützung.

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