Jaume Roig: Biografische Daten, Werk und Misogynie im "Espill"

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Jaume Roig

Biografische Daten: Das erste Mal, dass dieser Name in einer Quelle erscheint, ist im Jahr 1434. Er hatte den Titel eines Masters und diente als medizinischer Gutachter (Medical Examiner) von Valencia. Er heiratete Elisabeth Pellisser, war Wohltäterin des Klosters La Trinitat in Valencia. Seine Tochter hieß Violant. Er behandelte Maria von Kastilien, Gemahlin von König Alfons V. von Aragon.

Werk: Der Spiegel (L'Espill)

Der aktuelle Manuskript des Autors wird in der Vatikanischen Bibliothek aufbewahrt. Es gibt drei Ausgaben. Obwohl ihm niemand den Namen JR zuschreibt, wird er als Autor genannt.

Analyse des Werkes:

  • Hinweise: Reichlich Hinweise auf Kliniken, Krankheiten, Medikamente ... Die Rebellion zeigt ein großes medizinisches Wissen des Verfassers.
  • Kritik an Frauen: Er kritisiert das weibliche Geschlecht, obwohl das Buch von einer außergewöhnlichen Frau erzählt. Der Vor- und Nachname der Frau ist ein Rätsel: "Ihre Platte ist da, der erste Tod [...] hatte den Vornamen". Der Ehemann der Frau hat den besonderen Namen: "Weiß Rot".

Inhalt:

Der Zweck der Novelle ist es zu beweisen, dass alle Frauen nichtswürdig sind, außer der Jungfrau Maria, und rät Männern, sich von ihnen fernzuhalten. Er legt seine moralischen Absichten dar und gibt Ratschläge aus Erfahrung. Das Ergebnis ist eine Offenbarung Gottes, die ihm mitteilt, dass Frauen schlecht sind. Der Erzähler ist eine hundertjährige Person, die die Jungen indoktrinieren will und nicht die Alten. Er liefert Ratschläge über die unordentliche Liebe und besonders petentielle Ratschläge, seinem Neffen Baltasar zu geben.

Widerspruch in der Lebensanschauung

Gibt es einen Widerspruch zwischen der Lebensanschauung, die JR den Frauen im Spiegel zuschreibt, und seinem Privatleben? Es ist ein Spiel-Skript mit Humor, das alle Themen des mittelalterlichen pessimistischen Misogynisten aufgreift und eine Lebensvision bietet.

Ideale des Bürgertums

Der große Erfolg besteht darin, dass er, obwohl er mit seiner Mutter verbannt wurde, alles gewinnen sollte, und dank seiner Anstrengungen wird er sehr wohlhabend. Er hat nur ein schreckliches bürgerliches Ziel im Leben: "gut leben als in Valencia, umgeben von Frau und Kindern." Der Protagonist enttäuscht Frauen wieder, spricht mit seinen drei Dienern. Die Beziehung zum Autor scheint autobiografisch zu sein und steht im Gegensatz zum Ritterroman.

Der Schelmenroman (Picaresque)

Die Frau ist nicht treu. Es ist nicht sicher, dass er der Präsident sein kann, weil er Bürgerlicher ist und sich in einer Gesellschaft bewegte, die gegen den sozialen Klassenwechsel innerhalb einer feudalen Gesellschaft war.

Der Misogynie im Spiegel (Geschichte)

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