Journalistische Kommunikation: Medien, Rollen und Codes

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Journalistische Texte in sozialen Medien

Bezogen auf soziale Medien zeigen Sendestationen ihr Interesse für die Gesellschaft. TV, News und Radio – all diese Medien teilen ein wesentliches Merkmal: ihre Fähigkeit, Botschaften an die Gesellschaft zu liefern. Sie erfüllen vielfältige Funktionen: von Unterhaltung bis zum künstlerischen Schaffen sowie die Verbreitung von Ideen und Informationen.

Journalistische Kommunikation

Journalistische Kommunikation bedeutet die Entwicklung und Verbreitung von wertvollen Botschaften, die tatsächliche, neue und für die Gesellschaft interessante Ereignisse erzählen.

Die Rolle der Emittenten in der Kommunikation

Die Rolle des Emittenten findet auf verschiedenen Ebenen statt:

  • Das Unternehmen: Es stellt die gesamte Infrastruktur und das Kapital für den Betrieb bereit und ist der eigentliche Kommunikator.
  • Die Informationsquelle: Nachrichtenagenturen und Unternehmen, die auf Nachrichtendienste spezialisiert sind, ermöglichen die weltweite Verbreitung von Kommunikation.
  • Der Journalist: Als Informationsprofi ist er der Absender jeder journalistischen Nachricht. Seine Funktion besteht darin, die Inhalte der Agenturbüros zu redigieren.

Der Empfänger und die Einweg-Kommunikation

Der Leser ist nie ein einzelner Empfänger, sondern Teil eines definierten Publikums, das durch Heterogenität und Unsicherheit geprägt ist. Medienkommunikation erfolgt meist in eine Richtung: Der Empfänger hat kaum die Chance, auf den Absender zu reagieren oder die Informationen zu überprüfen. Dies führt dazu, dass Leser oder Zuschauer die Echtheit und Objektivität der Presse oft weniger kritisch akzeptieren.

Journalistische Codes

Die verwendeten Codes sind:

  • Ikonographischer Code: Eine Gruppe von grafischen Darstellungen (Fotografien, Zeichnungen, Tabellen), die den Text begleiten. Ihre Funktion ist es, die Aufmerksamkeit des Empfängers zu erfassen.
  • Ikonisch-akustischer Code: Auditive Codes, wie sie beispielsweise bei Radio-Jingles verwendet werden.
  • Paralinguistischer Code: Sprachliche Mechanismen, die Informationen hervorheben, die sonst als weniger relevant erscheinen könnten.

Struktur journalistischer Räume

Journalistische Räume werden in Einheiten struktureller Komplexität unterteilt, wie Zeitungen, Presse sowie Nachrichten- und Fernsehsendungen. Die Struktur umfasst:

  • Sektionen: Eine Vielzahl von Inhalten.
  • Überschriften: Eine Reihe von Anweisungen in Art und Größe der Buchstaben, die als Titel eines jeden Textes hervorgehoben sind.
  • Die erste Seite (Aufmacher): Hier befinden sich die wichtigsten Informationen.

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