Journalistische Textsorten: Denotative und Meinungsgenres im Überblick

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Informationen zu denotativen Genres

Der denotative Gebrauch der Sprache dominiert die repräsentative Funktion. Diese Genres umfassen:

Die Nachricht

Die Nachricht ist als umgekehrtes Dreieck organisiert. Die Daten werden entsprechend ihrer Bedeutung in absteigender Reihenfolge sortiert.

Bestandteile der Nachricht:

  • Überschrift: Besteht aus einem Antetitel, einem Titel und einem Untertitel.
    • Der Titel präsentiert die wichtigsten Informationen mit einer größeren Schriftart.
    • Der Untertitel ergänzt die Informationen des Titels und wird nicht immer angezeigt.
  • Lead (Intro): Ein kurzer Absatz, der die grundlegenden Fragen des Journalismus beantwortet (Wer, Was, Wann, Wo, Warum, Wie). Manchmal ist dieses Element typografisch hervorgehoben.
  • Körper: Führt den Inhalt der Nachricht in mehreren Absätzen weiter aus.

Die Reportage (Geschichte)

Dies ist eine Geschichte, die umfangreiche Informationen zu einem Sachverhalt vertieft und die Ursachen untersucht. Der Journalist stützt sich auf Zeugenaussagen und Dokumente. Der Autor ist identifiziert. Die Reportage ist umfangreicher als die Nachricht, und ihr Gegenstand muss nicht aktuell sein.

Die Chronik

In der Chronik interpretiert der Autor die Ereignisse, die er miterlebt hat. Sie ist oft Teil einer Reportage, weist aber eine höhere Subjektivität auf. Es gibt Sport-, Politik- oder andere Chroniken.

Genres der Meinung (Genres of View)

Diese Gattungen informieren über Ereignisse, tragen aber die Meinung des Emittenten vor. Sie verwenden eine argumentativ-argumentative Typologie und literarische Sprache.

Der Leitartikel (Editorial)

Er vertritt die Auffassung der Zeitung und trägt die Verantwortung der Haupt- oder Redaktionsleitung. Er ist ein fester, prominent platzierter und unveränderbarer Bestandteil.

Das Interview

Das Interview stellt einen Dialog zwischen einem Journalisten und einer Person dar. Es hat:

  • Eine Einführung (die den Befragten vorstellt).
  • Einen Körper (der die Fragen und Antworten transkribiert).
  • Einen Abschluss mit Kommentaren des Journalisten.

Der Kommentar

Der Kommentar bietet eine eigene Ideologie und stellt die Ansichten des Autors zu einem Thema dar.

Die Kolumne

Die Kolumne hat einen festen Platz und ist in einer Spalte gekennzeichnet. Der Autor verwendet literarische Sprache.

Die Kritik

Die Kritik bewertet ein Werk eines Autors. Sie kann sich auf Politik, Gesellschaft, Kunst, Theater, Film oder Literatur beziehen.

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