Kant, Frieden und Gesellschaft: Ethik und Sozialvertrag
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Kant und die Suche nach Frieden
Kant und andere Philosophen beschäftigen sich mit Problemen, die bis heute gültig bleiben, wie der Suche nach Frieden in der Welt.
Dieser Ansatz besagt, dass die wichtigsten Aspekte seiner Philosophie immer verschiedene ideologisch-sozialpolitische Probleme umfassen, die die Ursache von Kriegen sind. Deshalb ist es notwendig, die Existenz eines ewigen Friedens zwischen den Völkern anzustreben; nach Kant kann dies nur mittels der Einrichtung einer republikanischen Verfassung erreicht werden, die die Gleichbehandlung aller Bürger und die Freiheit garantiert.
Kant steht jedoch im Widerspruch zu der Behauptung, Friedrich II. habe die ideale Regierungsform; er setzt sich gegen die absolute Monarchie ein. Er bezieht sich auf das Recht auf Meinungsäußerung sowie auf die Rechte von Frauen und Arbeitnehmern und wendet sich gegen den Despotismus. Daraus können wir sagen, dass Sexismus vorhanden war und diskriminierend wirkte.
Nach Kant sind alle Menschen, sogar im Naturzustand, moralisch; wir sind uns bewusst, was wir wirklich tun. Er teilt nicht die Auffassung, Pflichtleistung primär an Glück zu koppeln; für Kant ist eine Handlung moralisch gut, wenn sie aus Pflicht geschieht, auch wenn sie dem persönlichen Glück zuwiderläuft.
Pflicht, Naturzustand und zivile Regierung
Ich glaube, dass die erste moralische Pflicht des Menschen darin besteht, den Naturzustand so zu verändern, dass Sicherheit gewährleistet ist. Es gibt verschiedene zivile Regierungsformen. In dieser Art von Regierung entscheiden die Bürger, ob ein Krieg geführt wird oder nicht. Ich stimme zu, dass Menschen handeln, auch wenn sie nicht souverän sind.
Ethik und Glück bei verschiedenen Denkern
Die hedonistische Ethik sieht im sittlichen Leben das Streben nach Glück.
- Aristoteles – Glück und vernünftiges Leben; Praxis der Tugend.
- Hume – Betonung moralischer Gefühle; Einfluss auf spätere utilitaristische Überlegungen.
- Kant – Eine Handlung ist moralisch gut, wenn sie aus Pflicht geschieht, auch wenn sie dem persönlichen Glück entgegensteht.
Kant räumt ein, dass sinnliche Erfahrung Bedeutung hat, kritisiert jedoch Hume in bestimmten Punkten. Während Hume empirische Gesetze und Gefühle betont, akzeptiert Kant menschliches Wissen als auf sinnlicher Erfahrung beruhend, geordnet durch a priori-Kategorien des Verstandes.
Hume legt den Schwerpunkt auf Moral und Ethik als auf Gefühlen beruhend; Kant hingegen betont universelle moralische Grundsätze und moralische Autonomie. Für Kant ist die Pflichtverletzung ein zentraler Begriff.
Staat, Sozialvertrag und Krieg
Platons Denken in der "Politeia" kritisiert die Alleinherrschaft von Königen. Für Platon und Aristoteles steht der Staat im Zentrum der politischen Philosophie; Kant ergänzt diesen Fokus durch die Betonung der Pflicht und der moralischen Autonomie.
Kant und Rousseau lehnen den Krieg ab. Rousseau vertritt die Auffassung, dass der Mensch in seinem natürlichen Zustand gut ist; Hobbes hingegen beschreibt den Naturzustand als unsicher, geprägt von Leidenschaften und Trieben. Kant sieht ebenfalls die Bedeutung von Leidenschaften für das menschliche Handeln.
- Gesellschaftsvertrag (Hobbes) – Betonung der natürlichen Unsicherheit.
- Rousseau – Sozialpakt zwischen freien und gleichen Menschen.
- Kant – Moralische Pflicht und sozialer Vertrag stellen die Rechte und persönlichen Freiheiten der Menschen in den Mittelpunkt; dadurch sollen Frieden und Gerechtigkeit erreicht werden. Zu diesem Zweck ist die Durchsetzung der Freiheit durch den Staat notwendig.