Kants Kritik der reinen Vernunft: Metaphysik, Ethik und Aufklärung

Eingeordnet in Philosophie und Ethik

Geschrieben am in Deutsch mit einer Größe von 2,72 KB

Metaphysik, Kritik und Illustration der reinen Vernunft

Die "Kritik der reinen Vernunft" unterscheidet zwei Bereiche: den theoretischen und den praktischen Gebrauch der Vernunft (Metaphysik und Ethik).

Beim Aufruf der reinen Vernunft wird auf etwas Nicht-Empirisches verwiesen, das mit dem "a priori" vermischt wird. Dies klärt die Möglichkeit der Metaphysik als Wissenschaft:

Möglichkeit der Metaphysik als Wissenschaft

"Ich musste das Wissen unterdrücken, um dem Glauben Platz zu machen."

Der Schluss der Metaphysik ist, dass Kant zwar Agnostiker in der Metaphysik ist, aber die Postulate der praktischen Vernunft unterstützt: Gott, Freiheit und Unsterblichkeit.

Grundlegung zur Metaphysik der Sitten

Hier geht es um die Ethik, insbesondere um die dreifache Formulierung des Kategorischen Imperativs:

  • "Handle so, dass die Maxime deines Willens jederzeit zugleich als Prinzip einer allgemeinen Gesetzgebung gelten könnte."
  • "Handle so, dass du die Menschheit sowohl in deiner Person als auch in der Person eines jeden anderen jederzeit zugleich als Zweck, niemals bloß als Mittel brauchst."
  • "Handle nach den Maximen einer allgemeinen Gesetzgebung für ein mögliches Reich der Zwecke." Das heißt, wir müssen vernunftgemäß mit der Natur leben.

Was ist Aufklärung?

In der Antwort auf die Frage: "Was ist Aufklärung?", präsentiert Kant seine Ideen zur Erleuchtung und schlägt ein moralisches und politisches Projekt vor, das offen für Fortschritt ist.

Aufklärung bedeutet den Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist die Unfähigkeit, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen.

Aufklärung erfordert freies Denken und die ungehinderte Verbreitung der religiösen Praxis im öffentlichen Leben.

Verhältnis zu anderen Philosophen

Kant wurde stark beeinflusst durch:

1. Den Empirismus

Hume führte ihn dazu, die Behauptungen der "dogmatischen Philosophie" des Rationalismus abzulehnen (er wurde "aus dem dogmatischen Schlummer geweckt").

  • Die Erfahrung ist nicht universell und muss extrahiert werden. (Erfahrungen können nur kontingente, besondere Urteile liefern, die Kant synthetische Urteile a posteriori nennt.)
  • Wissen kann sich nur auf das beziehen, was durch die Sinne gegeben ist; was jenseits der Sinne liegt, ist unerkennbar. Diese These führte zu der Forderung, dass die Metaphysik nicht als Wissenschaft möglich sei (obwohl Kant argumentiert, dass die moralische Welt die Tür zur Beziehung des Menschen mit dem Metaphysischen öffnet).

Verwandte Einträge: