Katalanische Literatur des 20. Jahrhunderts: Autoren und Werke
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Wegbereiter der Katalanischen Literatur des 20. Jahrhunderts
J.M. de Segarra (1894–1961)
J.M. de Segarra stammte aus einer aristokratischen Familie in Barcelona. Er studierte Rechtswissenschaften. Ab 1914, nach der Veröffentlichung eines Gedichtbandes, begann seine literarische Karriere. Seine Poesie wird der Noucentista-Generation zugeordnet.
Charakteristika Segarras
- Ständige Präsenz von Sentimentalität und Naturgefühl.
- Beherrschung der Sprache und des Wortes.
Erzähl- und Theaterwerke
Zu seinen Erzählwerken, in denen er auch sein journalistisches Können zeigte, gehören Paulina Buxareu sowie Knoblauch und Brackwasser. Im Theaterbereich wurden bis zu seinem Tod mehr als 50 seiner Werke aufgeführt, darunter Floristen und La Rambla.
Joan Oliver (1899–1986)
Joan Oliver aus Sabadell war Teil der Sabadell-Gruppe und stammte aus einer bürgerlichen Familie. Er arbeitete für Zeitungen und Zeitschriften und trat 1934 als Dichter unter dem Pseudonym Pere Quart auf.
Themen und Haltung
Sein Werk zeichnet sich durch eine klare Haltung gegen die Kritik der politischen Macht und den sozialen Konformismus aus.
Definition: Satzstruktur
Der Satz besteht aus: zwei oder mehr unabhängigen grammatischen Klauseln, die eine neue syntaktische Einheit bilden und eine vollständige und korrekte Intonation ermöglichen.
Manuel de Pedrolo (1918–1990)
Manuel de Pedrolo begann seine Karriere als Schriftsteller in den 1950er Jahren. Er gilt als einer der produktivsten Schriftsteller der zeitgenössischen katalanischen Fiktion, da er über 60 Werke verfasste, die oft einen wichtigen Hintergrund hatten.
Wiederkehrende Themen
- Angst und das Absurde.
- Mangelnde Kommunikation zwischen den Menschen.
Engagement und Erzählwerk
Viele seiner Werke, wie der Roman M'enterro en els fonaments, prangerten die Franco-Repression der Gesellschaft seiner Zeit an. Er vertrat eine klare Haltung zur Verteidigung der katalanischen Sprache und des Landes.
Pere Calders (1912–1994)
Pere Calders studierte Bildende Kunst und erwarb ein Diplom in Zeichnen und Malen. Seine ersten Geschichten wurden 1936 veröffentlicht, ein Jahr später folgte der erste Roman. Nach dem Bürgerkrieg ging er ins Exil nach Mexiko.
Stil und Rückkehr
Als er nach Barcelona zurückkehrte, hörte er bis zu seinem Tod nicht auf zu schreiben. Calders galt als der beste Erzähler der katalanischen Literatur. Seine Geschichten sind von Ironie geprägt, indem sie die unwahrscheinlichsten Ereignisse in alltäglichen Situationen und Räumen präsentieren, oft mit Humor.