Katalanische Sprache und Moderne Literatur
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Katalanische Sprache: Situation
Er ersucht die Amtssprache Katalanisch, aber der Staat weigert sich.
Gemeinschaft Katalonien: 1914 Ausarbeitung von Regeln für Grammatik, Rechtschreibung und lexikalische Einheiten. Nahm dann Valencia und die Balearen an (derzeit geltende Vorschriften).
Primo de Rivera verbot wieder den Gebrauch der Sprache.
Mit der Zweiten Republik wurde die Sprache als Amtssprache in Katalonien etabliert, aber die Diktatur Francos eliminierte sie wieder.
Moderne Literatur
Eine literarische und kulturelle Bewegung, gekennzeichnet durch die Bereitschaft der Autoren, sich zu modernisieren und die katalanische Kultur im Dialog mit anderen europäischen Kulturen zu erneuern.
Künstler und Schriftsteller:
· Zeitschriften: Die Winde, die Jugend und von Stift und Fernando
· Ästhetische Moderne Autoren:
· Symbolik: Literarische Bewegung, die in Frankreich erschien. Sie verteidigt die Kraft der Worte mit der Auffassung, dass Poesie Ideen durch metaphorischen Ausdruck und Musikalität vermittelt (Maurice Maeterlinck).
· Impressionismus: Beschreibt die Empfindungen der Schriftsteller; die Wahrnehmung ist wichtiger als die Dinge selbst.
· Parnassianisme: Strebt nach formaler Perfektion und produziert „absolute Schönheit“.
· Präraffaeliten: Schriftsteller kritisieren die Industrialisierung, die den Menschen zerstört. Ablehnung des Rationalismus und Betonung von Mystik. Einflüsse: Die Bibel.
· Zwei Gruppen von Künstlern der Moderne: Regenerationisten: wollten Kunst und Gesellschaft transformieren (Internationalisten). · Kosmetikerinnen: glaubten nicht, dass Künstler die Gesellschaft verändern sollten; die Gesellschaft müsse sich selbst ändern (Genuss).
Modernistisches Erzählen
· Roman (ländliche Handlung): Schauplatz auf dem Land; die Natur wird den negativen Aspekten gegenübergestellt, die dem Individuum entgegentreten.
Raimon Casellas: Schriftsteller, Kunstkritiker und modernistischer Maler; seine Berichte brachten formale Neuerungen. Veröffentlicht „Die wilden Assistent“ (erstes modernistisches Werk).
- Joseph und Puos Seiten: Schriftsteller, Journalist und Politiker; er wurde in Barcelona geboren und arbeitete mit den Katalanen. Er wurde wegen eines Artikels verhaftet. Er war theatralischer Impresario (Arbeit: „Das Leben und das Wort George Fraginal“). Er ging nach Mexiko ins Exil und kämpfte gegen Franco.
Víctor Català: Pseudonym von Caterina Albert. (Der Roman „Solitud“ erzählt das Leben in den Bergen; eine Frau, die im Kampf um die Selbstbehauptung ist. Die Protagonistin lebt mitten in der Natur. Kampf zwischen Individuum und Schicksal.)
· Der dekadente Roman: Man sagte, dass die Gesellschaft das Ende der Zivilisation erreicht habe und sich nun in einer dekadenten Zeit befinde. Gefühle waren Unsicherheit, Müdigkeit, Tod und Krankheit; in den alten Kulturen suchte man die Umwandlung in einer idealen Welt. – Prudenci Bertrana (Josaphat).
· Neue Sitten: Kritik an der bürgerlichen Gesellschaft.
Joaquín Ruyra: Gibt die Natur mit reichem Wortschatz wieder (Meer und Wald).
Santiago Rusiñol: Gehobenes bürgerliches Milieu; Maler, Schriftsteller und Erzähler. Sein Denken und Werk sind geprägt von der Spannung zwischen Künstler und Gesellschaft (z. B. eine Erzählung, die die Entscheidung, Künstler zu werden statt das Familienunternehmen fortzuführen, behandelt).
Valencia Eduardo López-Chavarri, modernistischer Komponist, Musikwissenschaftler und Schriftsteller (harmonisch-lyrisches Erzählen), emotionale und lyrische Werke.