Klassifizierung und Bewertung von Umweltauswirkungen

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Definition von Umweltauswirkungen

Eine Veränderung, die durch eine menschliche Tätigkeit in ihrer Umgebung hervorgerufen wird.

Begriff der Umwelt

Der Teil der Umwelt, der mit der jeweiligen Aktivität interagiert.

Arten von Umweltauswirkungen

  1. Auswirkungen durch Übernutzung
  2. Auswirkungen durch Raumnutzung, -umwandlung und/oder Änderung der Landnutzung
  3. Auswirkungen durch Umweltverschmutzung
  4. Auswirkungen, die sich aus dem Rückgang oder dem Fehlen einer Tätigkeit ergeben
  5. Positive Auswirkungen

Auswirkungen durch Übernutzung

Erneuerbare natürliche Ressourcen

Beispiele hierfür sind Grundwasser, Oberflächenwasser, Holznutzung, Fischerei und Jagd.

Nicht erneuerbare natürliche Ressourcen

Die Extraktion in einem Ausmaß, dass die Ressourcen erschöpft sind, bevor Ersatz geschaffen werden kann. Dies erlaubt keine Anpassung der Mittel und kein solides Umweltmanagement.

Nutzung nicht erneuerbarer Ressourcen

Ressourcen, die bei zu intensiver Nutzung verbraucht werden, wie zum Beispiel kulturelle, geologische oder archäologische Ressourcen.

Auswirkungen durch Raumnutzung & Landnutzungsänderung

Beispiele für solche Nutzungen sind Wohngebiete, Industrie, Infrastruktur, Landwirtschaft, Aufforstung und Viehzucht.

Effekte: Intensivierung der bestehenden Landnutzung und die durch die Positionierung von Aktivitäten induzierten weiteren Effekte.

Auswirkungen durch Umweltverschmutzung

Prozess

Emission, Materialtransfer, Dispersion, Umwandlung in der Umwelt und Auswirkungen auf den Menschen.

Wirkung

Die Wirkung überschreitet die Assimilationsfähigkeit der Umwelt.

Andere Verschmutzungsarten

  • Visuelle Verschmutzung
  • Einschleppung exotischer Flora und Fauna
  • Energetische Verschmutzung (z.B. Lärm, Licht)

Auswirkungen durch Rückgang oder Fehlen von Aktivitäten

Unternutzung von Ressourcen oder Ökosystemen

Dies betrifft alte Siedlungsgebiete, Ökosysteme, Landschaften, Kultur und das ökologische Gleichgewicht.

Auswirkungen durch Passivität

Fehlende Intervention in Situationen, die negative Umweltauswirkungen und Abbauprozesse begünstigen.

Positive Auswirkungen

Positive Veränderungen von Ökosystemen, Landschaften, Kulturen und verschiedenen Elementen, die der Mensch im Laufe der Geschichte geschaffen hat, wie zum Beispiel Dämme, Kanäle usw.

Phasen einer Umweltverträglichkeitsprüfung

  1. Beschreibung der Maßnahme und ihrer einzelnen Aktionen.
  2. Prüfung technisch realisierbarer Alternativen und Begründung der gewählten Lösung.
  3. Umwelterfassung und Beschreibung der wichtigsten ökologischen Wechselwirkungen.
  4. Identifizierung und Bewertung der Folgen, sowohl für die vorgeschlagene Lösung als auch für die Alternativen.
  5. Festlegung von Schutz- und Abhilfemaßnahmen.
  6. Umweltüberwachungsprogramm (Monitoring).
  7. Erstellung eines zusammenfassenden Dokuments (Synthese).

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