Kommunikationshindernisse und verbale Strategien im Unterricht

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Hindernisse für die Kommunikation

A) Hindernisse durch den Sprecher (Emittent)

  • 1. Verbale Attacken: Aggressive oder verletzende Sprache.
  • 2. Technische Mängel: Unzureichende Nutzung von Regeln, Beispielen oder Hilfsmitteln.
  • 3. Subjektivität: Voreingenommenheit bei der Darstellung von Informationen, die Vorurteile widerspiegelt.
  • 4. Unwissenheit oder Ignoranz des Partners: Missachtung des Feedbacks, Verachtung oder Vernachlässigung der Verantwortung gegenüber dem Lernenden.

B) Hindernisse beim Zuhörer (Empfänger/Student)

  • 1. Müdigkeit der Studenten.
  • 2. Unangemessene Sprache: Besonders problematisch für ausländische Studierende.
  • 3. Layout und unangemessenes Verhalten der Probanden: Trägt zu einem negativen Lernklima bei.
  • 4. Egozentrismus der Studenten: Die Unfähigkeit, sich von der eigenen Perspektive zu lösen, auch in Bezug auf die Rolle des Lehrers.

C) Barrieren in der Übertragung (Kanal)

  • 1. Zufälliges Rauschen: Geräusche, die den Sender zwingen, sich unnötig zu wiederholen.
  • 2. Kontinuierliche oder Hintergrundgeräusche: Lärm von außen, Echo in Räumen etc.
  • 3. Interferenzen.

D) Lehrmittel und Lehrer-Beziehung

Einige Medien und Beziehungsaspekte können die Bildung verbessern und stärken:

  • 1. Medien zur Verbesserung der Verständigung: Auswahl von Medien, die die Kommunikation mit den Schülern verbessern.
  • 2. Lehrer-Kontakt: Der Kontakt sollte nicht nur auf reine Datenübermittlung beschränkt sein; der Lehrer sollte fördern, dass die Schüler Kontakt aufnehmen (manchmal auch außerhalb des üblichen Rahmens).
  • 3. Lehrerkompetenz: Der Lehrer sollte reif genug sein, um Probleme selbstständig zu regeln und den Studierenden bestmöglich zu helfen. Wir müssen danach streben, andere Menschen und deren Erklärungen zu akzeptieren und zu verstehen.

Kategorien verbaler Kommunikation

A) Die Sprache (Verbale Äußerungen)

Wir fordern und nutzen die verbale Sprache, um den Schülern die Tätigkeit zu präsentieren. Sie ist wirksam, wenn die Schüler die Informationen verstehen können und wenn sie diese Informationen nutzen können, um die beschriebene Tätigkeit auszuführen.

Die verbalen Anweisungen sollten folgende Eigenschaften haben:

  1. Wenn der Lehrer spricht, müssen die Schüler aufmerksam zuhören.
  2. Sicherstellen, dass wichtige Elemente unterstrichen werden.
  3. Sicherstellen, dass Sicherheitsvorschriften gut verstanden sind.
  4. Wenn gesprochen wird, nicht gleichzeitig handeln, falls die Aktion nicht Teil der gesprochenen Anweisung ist.
  5. Vermeiden, gleichzeitig zu erklären und etwas vorzuführen.
  6. Die Anweisungen sollten kurz sein.
  7. Begriffe verwenden, die die Schüler bereits kennen.
  8. Verbale Sprache sollte einfach und unkompliziert sein.
  9. Verbale Sprache sollte spezifisch sein.
  10. Mit Begeisterung, aber langsam sprechen.
  11. Die bevorzugte Sprache nutzen, um zu motivieren.
  12. Die Sprechstimme variieren.
  13. Ton und Timbre ändern.
  14. Das Verständnis überprüfen.

B) Verstärkung

1. Positive Verstärkung:

Der Erfolg ist in der Regel die beste Verstärkung für die Schüler. Die Aktivitäten müssen so gestaltet sein, dass die Studenten die Anpassung an ihr Niveau haben, um Erfolgchancen zu gewährleisten.

2. Negative Verstärkung:

Diese Verstärkungen können manchmal Verhalten schneller ändern als jede andere Verhaltenstherapie. Wenn sie jedoch wiederholt angewendet werden, neigen sie dazu, ein sehr ungünstiges Klima in den Beziehungen zwischen Schülern und Lehrer und somit in der Klasse zu schaffen.

C) Anforderungen an die Methodik der Verstärkung

Die Verstärkung muss sein:

  1. Positiv: Immer positiv, niemals negativ.
  2. Häufig: Je jünger das Alter, desto mehr Verstärkung ist in Verbindung notwendig.
  3. Großzügig.
  4. Punktgenau: Zum richtigen Zeitpunkt.
  5. Ausgewogen: Unter den Studierenden verteilt.
  6. Verhaltensbezogen: Bereitgestellt basierend auf dem gezeigten Verhalten.

D) Durchführung der Anweisung

1. Vor der Aktion (Demonstration):

Dies ist ein Hinweis auf die Ausführung einer motorischen Aktion. Die klare Unterweisung hat nichts mit der fachlichen Kompetenz des Lehrers in einer Spezialität zu tun.

2. Während der Aktion (Rhythmisierung):

Es besteht aus rhythmischem Gesang, der die Intensität, die Dauer und den Zeitpunkt der Handlung betont.

E) Die Überprüfung

Vor dem Ende der Übung ist es wichtig zu überprüfen, ob die Nachricht erfolgreich vermittelt wurde. Überprüft werden sollten:

  1. Leistungskriterien für die Aufgabe.
  2. Die Organisation.
  3. Sicherheitshinweise.
  4. Die Überprüfung kann dadurch erfolgen, dass ausgewählte Studierende die Bewegung demonstrieren.

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