Kommunikationsmodelle und Zeichenlehre: Elemente und Funktionen

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Grundelemente der Kommunikation

Emittent: Die Quelle, die die erste Nachricht sendet. Die Gruppe kann eine Person, ein Tier oder eine Sache sein.

Empfänger: Die Person, die die Nachricht des Absenders erhält. Wenn sie an den Empfänger gerichtet ist, sprechen wir oft über die appellative Funktion.

Meldung (Botschaft): Der Inhalt dessen, was kommuniziert werden soll.

Code: Eine Reihe von Zeichen, aus denen die Nachricht übermittelt wird.

Kanal: Das materielle Medium, durch das die Nachricht übertragen werden kann (z. B. Luft oder Zeitung).

Kontext und Ort: Die außersprachliche Situation, die durch die beteiligten Mitglieder oder die Folge eines Segments etabliert wird, um die Faktoren des Kommunikationsaktes zu verstehen.

Funktionen der Sprache (nach Roman Jakobson)

  • Expressive Funktion: Zeigt Stimmungen, Ängste usw. an (z. B. Ausrufe und Zwischenrufe).
  • Appellative Funktion: Konzentriert sich auf Nachrichten, die versuchen, den Empfänger zu beeinflussen.
  • Poetische Funktion: Konzentriert die Mitteilung auf die tatsächliche Form der Mitteilung selbst; muss nicht immer einen direkten Bezug haben.
  • Metasprachliche Funktion: Die Botschaft konzentriert sich auf den Code, um über die Sprache selbst zu sprechen.
  • Fatische Funktion: Wird verwendet, um die ordnungsgemäße Funktion des Kanals zu überprüfen.
  • Referentielle Funktion (Vertreter): Bezieht sich auf den außersprachlichen Kontext und stellt die uns umgebende Welt dar.

Zeichen und Semiotik

Zeichen und physische Realität

Ein Zeichen bezieht sich auf die physische Realität, die durch die Sinne wahrgenommen wird und etwas anderes verwendet, um Informationen zu übermitteln.

Natürliche Zeichen

Natürliche Zeichen bestehen unabhängig von menschlicher Intervention und werden als Anzeichen für etwas interpretiert. Sie haben eine physikalische Verbindung zu dem Objekt, auf das sie sich beziehen.

Künstliche Zeichen / Verbale Zeichen

Künstliche Zeichen können grundlegend mündlich und schriftlich oder non-verbal sein:

  • Signale: Beeinflussen die menschliche Verhaltensabsicht, eine Aktion darzustellen oder zu ändern.
  • Ersatzzeichen: Stellen Objekte oder Ereignisse dar.
  • Ikonen: Diese Zeichen finden ihren Zweck in einer Ähnlichkeitseigenschaft (z. B. Karten, Grafiken).
  • Symbole: Zeichen mit willkürlicher Beziehung zum Objekt, die durch ein Gesetz bestimmt werden und abstrakte Ideen darstellen.

Sprechakte

Klassifizierung von Sprechakten

  • Direkte Sprechakte: Das Gesagte entspricht dem, was gemeint ist.
  • Indirekte Sprechakte: Das Gesagte wird in einem anderen Sinne verstanden.

Komponenten des Sprechaktes

Der Sprechakt umfasst mehrere Ebenen:

  • Lokutionärer Akt: Drückt die tatsächliche Äußerung (Laut, Wortwahl) aus.
  • Illokutionärer Akt: Drückt die kommunikative Absicht des Sprechers in Bezug auf die oben genannten Punkte aus.
  • Perlokutionärer Akt: Bezieht sich auf mögliche Folgen oder Wirkungen beim Hörer.

Phonetik: Die Silbe

Definition der Silbe

Die Silbe ist eine notwendige klangliche Einheit, die aus einem Vokal besteht.

  • Offen endende Silben: Enden auf einen Vokal.
  • Geschlossene Silben: Enden auf einen Konsonanten.

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