Kompetenzen, Informationsverarbeitung und Lehrmethoden

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Welche Befugnisse des Landes und unserer Gemeinschaft

Welche Befugnisse des Landes und unserer Gemeinschaft. Auf nationaler Ebene sind acht Kompetenzen im Curriculum vorgesehen:

  • Kommunikative sprachliche Kompetenz
  • Mathematische Kompetenz
  • Wissen über und Interaktion mit der physischen Welt
  • Datenverarbeitung und digitale Kompetenz
  • Soziale und staatsbürgerliche Kompetenz
  • Künstlerische und kulturelle Kompetenz
  • Kompetenz "Lernen zu lernen"
  • Autonomie und Initiative

Im Gegensatz dazu definiert Kastilien‑La Mancha ebenfalls acht Kompetenzen, darunter die emotionale Kompetenz.

Analyse der Kompetenz: Informationsverarbeitung und Digitales

Analyse der Kompetenz: Einige Optionen diskutiert.

Verarbeitung von Informationen und digitale Kompetenz: Diese Kompetenz umfasst die Fähigkeit, Informationen zu suchen, zu verarbeiten und zu kommunizieren sowie Wissen in neue Formen zu transformieren. Sie beinhaltet verschiedene Fertigkeiten, angefangen beim Zugang zu Informationen über deren Aufbereitung bis hin zur Vermittlung in mehreren Medien und einschließlich des Einsatzes von Informations‑ und Kommunikationstechnologien (IKT) als wesentliches Hilfsmittel zum Lernen und zur Kommunikation.

Sie umfasst die Verbindung zur digitalen Welt durch Suche, Auswahl, Aufnahme, Verarbeitung und Analyse von Informationen mithilfe verschiedener Techniken und Strategien sowie den Umgang mit multimedialen Zugangswegen, unabhängig von der Quelle und den verwendeten Medien (mündlich, Druck, audiovisuelle Medien etc.).

Erforderlich ist eine grundlegende Beherrschung bereichsspezifischer Zeichensysteme (textliche, numerische, ikonische, visuelle, grafische und akustische Sprachen), deren Entschlüsselung und Übertragung in Mustern, die in verschiedenen Situationen und Kontexten angewandt werden können. Dazu gehört das Wissen um die verschiedenen Informationsarten, ihre Herkunft, ihr Potenzial und ihre Verbreitungsform sowie um die üblichen Sprachen und Medien, in denen sie ausgedrückt werden.

Informationen führen nicht automatisch zu Wissen. Die Transformation von Information in Wissen erfordert die Fähigkeit zu logischem Denken, zu organisieren, Verbindungen herzustellen, zu analysieren, zu synthetisieren und Schlussfolgerungen auf verschiedenen Komplexitätsstufen zu ziehen — kurz gesagt, Informationen zu verstehen und in bereits vorhandene Wissensschemata zu integrieren.

Ebenso gehört zur Kompetenz die Kommunikation von Informationen und Wissen über expressive Mittel: nicht nur die Beherrschung verschiedener Sprachen und spezieller Techniken, sondern auch das Ausschöpfen des Potenzials der Informations‑ und Kommunikationstechnologien.

Lehre: Das Konzept der Strategie

Lehre: Das Konzept der Strategie. Die Lehrstrategie zur Aufzeichnung von Aktivitäten, Erfolgen und Schwierigkeiten bei Kindern sowie Bewertungsstrategien ist die Gesamtheit der konstruktiven und kreativen Tätigkeiten der Lehrperson. Sie umfasst die Verfahren und unterstützenden Lehrmethoden, die darauf abzielen, Lernziele zu erreichen und die didaktische Tätigkeit zu vollenden.

Methoden: Projektbasiertes Lernen

Methoden: Projektbasiertes Lernen. Ziel ist es, die Lernumgebung an eine reale Situation anzunähern und durch die Umsetzung eines Projektarbeitsprogramms eine akademische Realität herzustellen. Die Vorteile sind:

  • Interessant und anregend
  • Motiviert zum Lernen
  • Fördert die Entwicklung von Fähigkeiten, reale Probleme zu lösen

Empfehlungen für diese Methode sind:

  • Die zu fördernden Fähigkeiten, Einstellungen und Werte klar zu definieren
  • Studierende während des gesamten Projekts zu beraten und zu begleiten

Die Rollen innerhalb dieser Methode sind:

  • Lehrende: Identifizieren die Planentwürfe, fördern und erleichtern die Beteiligung der Studierenden.
  • Studierende: Sind aktiv, forschen, diskutieren, schlagen vor und testen ihre Hypothesen.

Fertigkeiten werden durch projektorientierte Aktivitäten trainiert.

Problem‑basiertes Lernen (PBL)

PBL‑Methode, Problem‑basiertes Lernen. Dieses Lernmodell ist ein sinnstiftendes Unterrichtsmodell, bei dem die Schülerinnen und Schüler aus Problemen lernen. Es fordert die Lernenden zu einem aktiven Lernprozess auf und fördert die Entwicklung relevanter Fertigkeiten durch Problemlösung. In diesem Modell spielen die Lernenden eine zentrale Rolle bei der Analyse und Lösung von Problemen und sind während des gesamten Prozesses engagiert.

Der Lernende wird zum handelnden Subjekt und nicht zum passiven Empfänger. Dieses Modell erfordert unterschiedliche Trainingsszenarien und Anwendungsformen, für die Lehrende entsprechend geschult werden müssen. Lehrpersonen sollten die Schülerinnen und Schüler im Umgang mit verschiedenen Informationsquellen anleiten, Aspekte des Zeitmanagements im Sinne der ECTS berücksichtigen sowie geeignete Inhaltsbereiche und Themen entwickeln.

Rollenspiel und Simulation

Methoden: Rollenspiel und Simulation. Ziel ist es, voneinander zu lernen — sowohl inhaltlich als auch bezüglich der Leistungen der Studierenden — durch das Erproben einer simulierten Situation. Die Vorteile dieser Methoden sind:

  • Fördert die Interaktion und Kommunikation
  • Ist unterhaltsam
  • Ermöglicht intensives und nachhaltiges Lernen

Die Empfehlungen lauten, die Methoden sinnvoll so zu gestalten, dass sie die erforderlichen Erfahrungen enthalten, um spezifische Fähigkeiten zur Bewältigung und Lösung simulierter Situationen zu entwickeln. Außerdem stimulieren sie das Interesse der Studierenden an einem bestimmten Thema durch aktive Teilnahme am Spiel.

Die verschiedenen Rollen sind:

  • Lehrende: Leiten und steuern die Situation, legen die Dynamik der Simulation oder des Spiels fest und stellen Fragen zur Situation.
  • Studierende: Erleben die Simulation oder das Spiel, reagieren auf neue Bedingungen oder Variablen und sind aktiv beteiligt.

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