Konflikte und Folgen des Kalten Krieges
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2) Die chinesische Revolution
Chinesischer Bürgerkrieg: Die chinesischen Kommunisten unter Mao Zedong kämpften gegen die Nationalisten (Kuomintang), angeführt von Chiang Kai-shek. Die Nationalisten verloren und flohen nach Taiwan, unterstützt von den USA. China wurde ein kommunistisches Land; das ist bis heute so.
3) Die Blockade Berlins und Teilung Deutschlands
Nach der Niederlage Deutschlands wurde das Land in vier Besatzungszonen aufgeteilt: für die USA, Großbritannien, Frankreich und die Sowjetunion. Berlin, obwohl in der sowjetischen Zone gelegen, wurde ebenfalls in vier Sektoren geteilt.
Mit der Blockade versuchte die Sowjetunion, die Westmächte aus dem sowjetisch kontrollierten Teil Berlins zu verdrängen. In der Folge vereinigten sich die westlichen Besatzungszonen zur Bundesrepublik Deutschland (Westdeutschland), die sich am kapitalistischen System orientierte. Die Sowjetunion bildete die Deutsche Demokratische Republik (DDR), die sozialistisch organisiert war.
4) Der Koreakrieg
Der Koreakrieg war der erste offene Konflikt zwischen den beiden feindlichen Blöcken: Kapitalisten und Kommunisten. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Korea in zwei Teile geteilt:
- Nordkorea: kommunistisch orientiert
- Südkorea: kapitalistisch orientiert
Nordkorea griff ohne Vorwarnung Südkorea an, mit dem Ziel, das Land unter kommunistischer Kontrolle zu vereinigen. Die USA verteidigten Südkorea; ein Waffenstillstand führte zur fortbestehenden Teilung der beiden koreanischen Staaten, die bis heute besteht.
6) Der Vietnam-Krieg
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Französisch-Indochina in drei Staaten geteilt: Vietnam, Kambodscha und Laos. Vietnam war in zwei Teile geteilt:
- Nordvietnam: kommunistisch orientiert, unterstützt von der Sowjetunion und China
- Südvietnam: kapitalistisch orientiert, unterstützt von den USA
Der Norden versuchte, den Süden zu übernehmen, und es gelang ihm schließlich, nach etwa 10.000 Tagen, die beiden Teile Vietnams zu vereinigen.
8) Der Fall des sowjetischen Imperiums
Die 1990er Jahre markierten das Ende des weltweiten Kampfes der Supermächte. Die Sowjetunion konnte das Wettrüsten nicht mehr finanzieren. Das amerikanische Projekt der "Star Wars"-Initiative (Strategic Defense Initiative) war ein zusätzlicher Belastungsfaktor. Die Sowjetunion löste sich auf, und viele kommunistische Regierungen in Europa gingen zu Ende.
9) Kriege nach dem Kalten Krieg
Die Welt erlebte viele Kriege; zu den wichtigsten gehörten der Golfkrieg und die Invasion des Irak. Es gab außerdem den Krieg in Afghanistan, den Krieg in Tschetschenien sowie Konflikte in der Sahara, in Somalia und im Sudan. Viele Konflikte blieben ungelöst.
10) Was passiert nach dem Kalten Krieg?
Die meisten neuen Kriege hatten innenpolitische Ursachen, beispielsweise Länder, die unabhängig sein wollten (wie im ehemaligen Jugoslawien: Bosnien, Kroatien, Serbien und Kosovo). Auch wirtschaftliche Gründe und Grenzstreitigkeiten spielten eine Rolle. In Zukunft könnte Süßwasser zu einem zentralen Problem werden.
11) Was ist Neokolonialismus?
Neokolonialismus bedeutet, ein Land wirtschaftlich zu kontrollieren: wohlhabendere Länder verkaufen Waren und kontrollieren die Rohstoffe eines weniger entwickelten Landes. Die ehemaligen Kolonialmächte, wie Frankreich und Großbritannien, behalten oft durch Handel und wirtschaftliche Beziehungen Einfluss auf ihre ehemaligen Kolonien.