Korrektur und Optimierung: Grundlagen der Literaturwissenschaft und Verslehre

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Kreative Schöpfung: Grundlagen der Literatur

Die literarische Schöpfung und Kommunikation

Die Kunst ist das Produkt von Intelligenz und Fantasie und wird durch den Akt der sprachlichen Kommunikation geschaffen. Die literarische Kommunikation ist unidirektional und erfordert Beständigkeit und Literalität. Sie präsentiert eine semantische Fülle und ein ausgearbeitetes Vokabular mit konnotativer Prägung. Die poetische Funktion dominiert: Die Aufmerksamkeit des Empfängers wird auf die Signifikanten des literarischen Textes gelenkt.

Verfahren des literarischen Schöpfers

Der literarische Schöpfer bedient sich zweierlei Verfahren, um die Aufmerksamkeit des Empfängers zu gewinnen:

  1. Abweichung vom allgemeinen Sprachstandard: Dies geschieht durch die Auswahl expressiver Möglichkeiten der Sprache.
  2. Intensivierung von Strukturen: Es wird versucht, die Aufmerksamkeit des Empfängers auf die Botschaft zu lenken.

Diese Verfahren nutzen und kombinieren sich zu den generischen Formen der literarischen Gattungen.

Literarische Stilmittel

Literarische Stilmittel sind bewusste und mehrdeutige Zeichen, die beim Empfänger Überraschung und den Beweis der poetischen Funktion hervorrufen.

Historische Strömungen

  • Barock: Konsolidierung künstlerischer und kreativer Ausdrucksformen.
  • Neoklassizismus: Beeinflusst durch Frankreich, basierend auf der Nachahmung (Imitation).
  • Romantik und Realismus: Kreative Freiheit und Fantasie, die das Alltägliche interessant und neuartig darstellen.
  • Zwanzigstes Jahrhundert: Zerrissen zwischen zwei Tendenzen: der Kunst und dem Noucentisme.

Die Verslehre (Metrik)

Unterschiede zwischen Vers und Prosa

Prosa: Nimmt den gesamten Raum ein, während die Schriftform des Verses nur teilweise belegt wird. In der Prosa verteilen sich die Elemente der Botschaft unregelmäßig, während sie in der regelmäßigen Form des Verses konvergieren.

Maße der Verse (Metrik)

  • Dieresis: Zwei Silben werden aus einem Diphthong gebildet.
  • Synärese: Zwei Silben werden als eine betrachtet, wenn ein Iatus (zwei aufeinanderfolgende Vokale) vorliegt.
  • Elision und Supression: Weglassen eines Wortes oder einer Silbe am Anfang oder Ende des Verses.

Das Reimschema

Der Reim wird durch die Wiederholung des Tons und des Akzents des letzten Vokals bestimmt. Die Wiederholung von Vokalen und Konsonanten (Assonanz und Konsonanz) ist entscheidend.

Reimformen

  • Gepaarter Reim (Paar): a, a, b, b.
  • Umschließender Reim (Umschlingend): a, b, b, a.
  • Kreuzreim (Alternierend): a, b, a, b.

Es gibt auch weiße Verse (ohne Reim) verschiedener Maße und den freien Vers, der nicht reimt.

Überlappung (Encabalgamiento)

Tritt auf, wenn der grammatikalische Satzbau des Verses über den Versschluss hinaus in den nächsten Vers reicht, was zu einem abrupten oder glatten rhythmischen oder klanglichen Effekt führt.

Literarische Epochen und Gesellschaft

Entwicklung der Literatur

  • Mittleres Zeitalter: Beginn der ersten literarischen Werke in kastilischer Sprache.
  • Vor-Renaissance: Moment tiefer ästhetischer und schwerer sozialer Krise.
  • Renaissance: Phase, in der unter italienischem Einfluss die griechisch-römischen klassischen Werte gleichgestellt wurden.

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