Kran- und Tiefbauverfahren im Überblick
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Krantypen
Turmdrehkran
Der Turmdrehkran hebt und bewegt Lasten horizontal. Er ermöglicht Hub-, Dreh- und Translationsbewegungen. Hauptkomponenten sind: Basis, Turm/Mast, Drehplattform, Ausleger, Ballast. Wichtige Merkmale: maximale/minimale Ausladung, maximale Höhe, Kranleistung, Tragfähigkeit.
Schnellmontagekran
Merkmale: Schnellmontage, geringere Tragfähigkeit, Drehung an der Basis (benötigt mehr Fläche), leicht zu transportieren.
Hydraulikkran
Aufgaben: Montage von Turmdrehkranen, Heben und Senken von Ausrüstung, Montage von Fertigteilen, Transport von internen Lasten.
Tieffundamente
Pfahlgründungen
Pfahl + Pfahlkopfplatte. Mikropfähle <20cm, normale Pfähle 20-60cm, große Pfähle 80-150cm. Verfahren:
- Schneckenbohrverfahren: Erdreich wird extrahiert und gleichzeitig Beton eingespritzt. Wenig Vibrationen.
- Rammverfahren: Metallspitze dringt in den Boden ein und verdicht ihn. Lärm- und Vibrationsentwicklung.
- Injektionsverfahren: Beton wird durch ein Rohr in den Boden injiziert.
- Einpressen: Stahlpfähle werden hydraulisch in den Boden gepresst. Geringe Lärmbelastung.
Schlitzwände
Relativ tiefe Wände aus Stahlbeton, die vor Beginn der Grabungen erstellt werden. Verwendung von thixotropem Schlamm (Bentonit). Prozess: Herstellung von überschneidenden Schlitzen, Aushub, Bewehrung, Betonieren.
Vertafelungen
Ermöglichen die Abgrenzung eines wasserdichten Gehäuses. Typen:
- Machihembrados: Für größere Tiefen oder bei hohem Wasserstand.
- Tabs: Für geringe Tiefen, kein Wasser.
Wellpoint-Verfahren
Zeitweise Absenkung des Grundwasserspiegels durch Absaugung. Komponenten: Düsen, Rohre, Schläuche, Pumpen.
Untermauerte Fundamente
Verbesserung der Tragfähigkeit einer Gründung durch Erweiterung der Oberfläche. Systeme: Erweiterungsschuhe, Mikropfähle, Injektionsmörtel.