Kriterien und Organisation von Schulgebäuden für effektives Lernen
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Kriterien für Schulgebäude und räumliche Gestaltung
Die Auslegungskriterien für Schulgebäude werden von der Gruppe Lehr-Lern-Lehrerausbildung festgelegt. Diese Gruppe nutzt ihre Kreativität und ihr Wissen, um die bestmögliche Lösung für die potenziellen Mängel des Schulgebäudes in Bezug auf den Bildungsstandard zu finden.
Der Moderator des Entwicklungs-Frameworks (PEC) muss die entsprechenden räumlichen Konfigurationen und Unterrichtsmodelle berücksichtigen.
Spezifische Anforderungen an Schulgebäude
Geografische Kriterien
Es wird versucht, die beste Lage, die optimale Nutzung von Licht, natürlichem Klima und die richtige Imprägnierung (Abdichtung) zu finden. Dadurch werden die Arbeitsbedingungen für Schüler und Lehrer verbessert, während gleichzeitig der Energieverbrauch gesenkt wird.
Wirtschaftliche, Demografische, Sicherheits- und Hygienekriterien
Diese Kriterien umfassen die Berücksichtigung von Hinweisen auf Notausgänge und die Durchführung von Simulacros (Notfallübungen).
Funktionalität und Ästhetik
Ziel ist es, eine angenehme Umgebung für das Lernen zu schaffen, die zu einer besseren Lebensqualität beitragen kann.
Raumgestaltung und Mindestanforderungen
Wünschenswerte Raumbedingungen sollten, je nach Förderbedarf der Schulen, übertragbar, variabel, flexibel anpassbar und vielseitig sein. Der minimale Platzbedarf für Grundschulen ist im Königlichen Dekret 132/2010 vom 12. Februar festgelegt.
Neue Raumtypen und ihre Funktionen
Die Räume lassen sich in folgende Kategorien einteilen:
- Lehrräume: Klassenzimmer, spezifische Musikräume, Unterstützungsräume, Labore, Bibliothek, Turnhalle, Mehrzweckraum.
- Freizeitbereiche: Pausenhöfe (Patios), Spielräume, Spielplätze.
- Dienstleistungsbereiche: Toiletten, Speisesaal.
- Verwaltung: Sekretariat, Konferenzräume (für individuelle oder kollektive Arbeit).
- Verkehrsflächen: Flure, Lobby, Notausgänge.
- Mehrfachnutzung: Überdachter Eingangsbereich, WC, Abstellraum (mit guter Beleuchtung und Akustik).
Organisation des Klassenzimmers und Lehrmittel
Die räumliche Organisation des Klassenzimmers kann entweder einem Design folgen, das während des gesamten Kurses konstant bleibt, oder einer flexiblen Anordnung, die je nach Art der Tätigkeiten, die Lehrer und Schüler durchführen, geändert wird.
In beiden Fällen muss der Lehrer die physische Organisation des Unterrichts an den Stil und den verfügbaren Raum anpassen. Es muss sichergestellt werden, dass die gebaute Umgebung die freie Wahl und die Mitwirkung der Nutzer so weit wie möglich gewährleistet.
Verfügbare Lehrmittel
Der Lehrer sollte verschiedene Materialien und Bildungsressourcen zur Verfügung haben:
- Die Tafel
- Visuelle Elemente
- Handgefertigte Materialien
- Textbücher
- Projektoren oder andere visuelle Medien
Traditionelle und flexible Sitzordnungen
Die meisten traditionellen Klassenzimmer sind frontal organisiert und eignen sich besonders für Unterricht, der gleichzeitig an die gesamte Klasse gerichtet ist. Wenn die Tische in Reihen angeordnet sind, wird die stattfindende Aktivität oft als "verbale Interaktion" eingestuft.
Semi-stabile Formationen sind spezielle Anordnungen, die für ein breites Spektrum von Lehr-Lern-Situationen geeignet sind, z. B. Arbeit in horizontalen Linien oder Gruppen von vier oder sechs. Diese räumlichen Anordnungen sind am besten geeignet für Schüler-Interaktion, Teamarbeit und kooperatives Arbeiten. Die Kombination dieser Anordnungen wäre ideal, scheitert jedoch oft am Platzmangel.