Die Kunst des Barock: Architektur, Skulptur und Malerei

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Die Entwicklung der Barockkunst

Barock: Die Barockkunst entwickelte sich in Spanien und dem Rest Europas mit unterschiedlichen Schwerpunkten in der Architektur und den Idealen der Gegenreformation. Es bestand eine Notwendigkeit für Luxus und komplexe Skulpturen (rebuskadas) im Zuge der Reformen.

Architektur im Barock

Prächtige und kostspielige Licht- sowie Hell-Dunkel-Effekte wurden wichtig. Es herrschte eine Dominanz von Kurven, verdrehten Säulen sowie die Verwendung unterschiedlicher Bögen und kreisförmiger oder elliptischer, gemischter Anlagen vor.

Italienische Architektur

  • Bernini: Bildhauer, Maler, Architekt und Stadtplaner. Er spiegelt die Macht der Kirche wider (Werk: San Andrea al Quirinale).
  • Borromini: Berninis Assistent. Er spiegelt die Bedeutung der Stadt in seiner Religiosität wider und suchte die expressive Intensität (Werk: Stiftskirche San Carlo alle Quattro Fontane, deren ovale Form außen vom wellenförmigen Rhythmus dominiert wird).

Skulptur und Realismus

Die Skulptur ist geprägt von Sensation, Realismus und dem Aufbrechen der Ausgewogenheit zwischen Massenbewegung und Beleuchtung, die zusammen betrachtet werden. Vorherrschende Materialien sind Bronze und Marmor; das Hauptthema ist religiös.

Italienische Bildhauerei

Bernini war der größte Schöpfer der Barockskulptur. Seine Hauptmerkmale sind Expressivität und Bewegung. Wichtige Werke sind der David sowie Apollo und Daphne.

Die Barockmalerei

Merkmale sind Realismus, die Dominanz der Farbe über die Zeichnung, die Empfindung von Volumen und Bewegung sowie die Beschäftigung mit dem Akt in allegorischen und mythologischen Themen. Zudem fand eine Anreicherung der religiösen Ikonographie statt.

Italien: Caravaggio und der Naturalismus

Der Naturalismus basiert auf der Beurteilung der Empfindlichkeit und der konkreten Wirklichkeit. Caravaggio war der Schöpfer einer der neuartigsten Ressourcen der Barockmalerei: das Tenebrismo (Hell-Dunkel). Hierbei wird das Licht gezielt eingesetzt, um starke Kontraste in der Komposition zu erzeugen, beleuchtete Zonen hervorzuheben und Figuren sowie Objekte vor schattigen Hintergründen erscheinen zu lassen (Werk: Die Berufung des heiligen Matthäus).

Flandern und Holland

  • Flandern: Hier sticht Rubens hervor, der drei Elemente verwendet: den Reichtum der Farbe, das Licht und eine lebendige, erhöhte Aussagekraft (Werk: Die drei Grazien).
  • Holland: Rembrandt sticht durch das Porträt hervor, welches sein bevorzugtes Genre ist. Er pflegte besonders religiöse Themen, biblische Szenen und Evangelien. Als Meister von Farbe und Licht trug er die Farbe in dicken Schichten (Patches) auf, um poetische Lichtwerte zu erzielen (Werk: Die Nachtwache).

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