Lagerverwaltung: Optimierung und Organisation
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Lagerklassen
Wir können aus mehreren Lagerklassen wählen, je nachdem, wie die Waren gelagert werden. Durch ihre Lage in der Produktion können folgende Geschäfte zugelassen werden:
- Prozesslager
- Distributionslager
Je nach Eigentumsverhältnissen unterscheidet man:
- Eigene Lager: Einrichtungen im Eigentum des Unternehmens.
- Öffentliche Lager: Diese Lager empfangen Waren und speichern sie gegen eine Gebühr, abhängig von der Art der Ware.
- Gemietete Lager: Die Kosten richten sich nach der genutzten Fläche, der Anzahl der Bewegungen, dem Volumen und der Entfernung zum Verteilungsort.
Je nach Art der Anlage unterscheidet man:
- Offenes Lager: Die Waren lagern im Freien. Dies birgt die Gefahr der Verschlechterung.
- Geschlossenes Lager: Die Waren lagern in überdachten Hallen. Die Kosten sind höher, aber das Risiko der Verschlechterung ist geringer.
Lagerplatzierung
Es gibt drei grundlegende Methoden der Lagerplatzierung:
Feste Platzierung: Jeder Artikel hat immer seinen festen Platz im Lager. Ein verbreitetes Kriterium ist die Größe und Bewegung der Waren. Diese Methode ist sinnvoll, wenn die Bewegung sehr teuer ist, aber sie nutzt den verfügbaren Platz nicht voll aus.
Zufällige Platzierung: Jedes Material wird an einem beliebigen verfügbaren Platz im Lager platziert. Dieser Raum wird maximiert und es gibt keine leeren Plätze. Allerdings ist eine sehr detaillierte Liste der Lagerorte erforderlich, die ständig aktualisiert werden muss, um die Artikel leicht zu finden.
Gemischte Platzierung: Das Lager wird in Abschnitte unterteilt, und jeder Abschnitt wird nach einer der beiden vorherigen Methoden organisiert. Diese Methode versucht, den Raum zu nutzen und gleichzeitig die Nachteile der anderen Methoden zu minimieren.
Unabhängig von der gewählten Methode muss der Schutz und die Erhaltung der gelagerten Gegenstände gewährleistet sein, um Schäden zu vermeiden.
Warenausgang oder Lieferung
Materialien verlassen das Lager für den Produktionsprozess oder für den endgültigen Verkauf. Es gibt zwei Typen:
- Dringender Warenausgang: Tritt plötzlich auf und muss sofort transportiert werden.
- Geplanter Warenausgang: Ist im Voraus festgelegt.
Das zuständige Personal muss einen Warenausgangsantrag stellen, der vom Lagerleiter erstellt und vom Abteilungsleiter unterschrieben wird. Der Lagerverwalter prüft den Antrag anhand der Codes und Unterschriften. Bei unzureichendem Bestand leitet er den Antrag an die Bestandsführung weiter, um die Ursachen für die Defizite zu ermitteln und gegebenenfalls Bestellungen bei Lieferanten auszulösen.
Es ist ratsam, das Verzeichnis mit jeder Ausgabe von Material zu aktualisieren.
Der Prozess der Warenausgabe
- Der Abteilungsleiter erstellt den Warenausgangsantrag.
- Der Antrag wird im Lager eingereicht.
- Der Lagerarbeiter überprüft den Antrag.
- Der Antrag wird an die Verwaltung weitergeleitet, die das Inventar aktualisiert und die Materialien mit ihrem jeweiligen Preis ausbucht.
- Die Daten werden an die Buchhaltung übermittelt.
Codierung
Waren, die sich bereits an der richtigen Stelle im Lager befinden, müssen mit einem vorgegebenen Codierungssystem versehen werden. In kleinen Lagern werden oft Beschreibungen in einer gemeinsamen Sprache verwendet. Mit zunehmender Menge und Vielfalt der Artikel wird jedoch ein effizientes Codierungssystem immer wichtiger.
Vorteile der Codierung
- Platzersparnis
- Zeitersparnis
- Genauigkeit
- Ordnung
- Informationsmanagement
Methoden der Codierung
- Codierung mit Farben: Verwendung von bis zu acht Grundfarben.
- Alphanumerische Codierung: Verwendung von Buchstaben, Zahlen oder einer Kombination aus beidem. Anwendungen:
- Buchstaben, die mit dem Produktnamen in Verbindung stehen.
- Beliebige Buchstaben mit einer Ziffer ohne Klassifizierung.
Die alphanumerische Codierung ist die am weitesten verbreitete Methode.