Landwirtschaft in Venezuela: Bodenreform und Entwicklung
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Landwirtschaft in Venezuela
Die venezolanische Regierung verabschiedete 1960 ein Landreformgesetz, um die landwirtschaftliche Produktion auszubauen und zu diversifizieren sowie die Bewässerung zu fördern. Im Jahr 2003 waren 11% der aktiven Bevölkerung in der Landwirtschaft tätig und trugen 5% zum jährlichen BIP bei. Die Anbaufläche betrug im Jahr 2005 3.450.000 Hektar. Venezuelas vielseitige landwirtschaftliche Ressourcen werden in verschiedenen Produktionssystemen genutzt, von der Subsistenzwirtschaft und traditionellen Kleinbetrieben (Obst) bis hin zu Betrieben, die Pflanzen für den inländischen Verbrauch anbauen (Bohnen, Maniok und tropische Wurzeln). Zudem werden kommerzielle Produkte wie Kaffee, Kakao und Zuckerrohr angebaut.
Bodenreform
Die Bodenreform umfasst politische, wirtschaftliche, soziale und rechtliche Maßnahmen, um die Eigentumsverhältnisse und die Produktivität des Landes zu verändern.
Hintergrund der Bodenreform in Venezuela
Für internationale Institutionen ergibt sich die Frage der Bodenreform in Lateinamerika aus der ungleichen Verteilung des Landeigentums im ländlichen Raum und der weit verbreiteten Armut. In Venezuela liegt die größte Armutskonzentration in kleineren Städten mit bis zu 25.000 Einwohnern und in ländlichen Gebieten (74%). Die Überwindung der Armut im ländlichen Raum ist ein wesentliches Ziel der Reformen, nicht nur die Landverteilung. Die Wirksamkeit der Bodenreform hängt von der Schaffung eines formalen und homogenen Immobilienmarktes ab. La titularidad de la tierra es una condición necesaria para el funcionamiento del mercado; es por ello, que la atención de los entes gubernamentales encargados de la problemática agraria debe concentrarse en la acción de las instituciones de la propiedad.