Lateinamerika: Politik und Magischer Realismus

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Politische Aspekte

Die erste Geschichte zeigt nicht viel Politik, aber im Laufe der Zeit beginnt man teilweise die Unzufriedenheit der Arbeitnehmer gegenüber den Konservativen zu sehen. Die Menschen hatten genug von den Ungerechtigkeiten, die man ihnen angetan hatte. So trat die Arbeiterklasse der Sozialistischen Partei bei. Schließlich gelang es ihr, an die Macht zu kommen, was ein endgültiger Sieg war. Sie konnten nun regieren und Gesetze für jedermann erlassen. Aber die Gegenseite, die Konservative Partei, war nicht einverstanden und beschloss, einen von Augusto Pinochet angeführten Putsch durchzuführen. Dies geschah mit Unterstützung der Vereinigten Staaten, denen es nicht passte, dass Lateinamerika von sozialistischen Ländern geprägt war. So wandelte sich eine Demokratie in eine Diktatur.

Erneuerung der Erzählung

Am Ende des Bürgerkriegs ließen sich viele Schriftsteller in lateinamerikanischen Ländern nieder. Es war eine Rückkehr hispanischer Intellektueller in ihre Heimatländer. Zwischen 1945 und 1960 ließen sich in Lateinamerika Romane mit neuen Merkmalen beobachten, die sie auszeichneten. Diese Änderungen resultierten aus neuen Perspektiven und einer neuen Lebensweise. Es wurden neue Themen integriert: urbane, existenzielle und menschliche Fragen. Eingeführt wurden das Fantastische, der Traum und das Irrationale. Dies stellte eine große Veränderung dar, da man die realistische Ästhetik des 19. Jahrhunderts hinter sich ließ und neue narrative Techniken annahm.

Der Magische Realismus

Der Magische Realismus begann als Spiegelbild einer Reihe historischer und künstlerischer Faktoren. Die magisch-realistische Erzählweise ist überwiegend realistisch. Ihr Thema ist der Alltag, doch ein unerwartetes oder unwahrscheinliches Element erzeugt einen seltsamen Effekt, der den Leser überrascht. Sie besteht aus der Einführung eines magischen Touchs in die tägliche Realität, der von den Protagonisten ohne Emotionen hingenommen wird.

Besonderheiten und Highlights:
  • Magisch-fantastische Elemente: Diese werden von den Charakteren normalerweise als real wahrgenommen.
  • Mehrere Erzähler: Der Text bietet verschiedene Perspektiven und eine größere Komplexität.
  • Amerikanischer Schauplatz: Das Leben findet oft im Kontext von Armut und sozialer Ausgrenzung statt, wo die magische Vorstellung noch real ist.
  • Fakten: Reale Fakten mit fantastischen Konnotationen.
  • Zeit: Die Zeit ist zyklisch oder verzerrt.
  • Zufall: Der Zufall lenkt das Leben vieler Charaktere.
  • Literarische Figuren: Berühmte literarische Figuren werden miteinbezogen.

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