Laubwald und Vegetation im Ozeanischen Klima: Analyse und Korrektur
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Landschaft und Pflanzen im Ozeanischen Klima: Der Laubwald
Der Laubwald besteht aus hohen Bäumen mit geradem Stamm und glatter Rinde sowie großen Blättern, die im Herbst fallen. Unter den Bäumen wachsen Farne und Moose.
Charakteristische Baumarten und ihre Eigenschaften
- Die Buche: Sie bevorzugt kaltes und nasses Klima. Sie wächst langsam, ihr Holz ist hart und wird für Möbel verwendet.
- Die Steineiche: Sie steht in tieferen Lagen und verträgt weder extreme Kälte noch Hitze. Sie wächst langsam, ihr hartes Holz wird im Bauwesen, in der Möbelindustrie und für Boote verwendet.
- Die Kastanie: Sie ist eine sekundäre Vegetation, die auf Kosten der Eiche entstanden ist.
- Andere sekundäre Arten: Esche, Linde, Ulme und Hasel.
Übergangsbereiche und Entwaldung
Im Übergangsbereich dieses Klimas findet man in der Türkei Eichen- und Quejigo-Wälder. Durch umfassende Entwaldung im Laufe der Zeit wurden diese Flächen mit Kiefern und Eukalyptusbäumen bepflanzt.
Prados (Wiesen) und Heidekrautvegetation
Die Moor- und Heidekrautvegetation bildet Dickichte. Die häufigsten Arten sind Heidekraut, Ginster und Besenginster (Retama). Die krautige Vegetation nimmt große Flächen im Küstenbereich ein.
Landschaft und Pflanzen am Flussufer (Ribera)
An den Ufern der Flüsse ist der Boden stark mit Feuchtigkeit durchtränkt, was zu unterschiedlichen Vegetationseigenschaften führt. Die Pflanzen sind in Streifen parallel zum Fluss angeordnet:
- Arten, die Wasser benötigen: Erlen und Weiden.
- Arten, die nur feuchten Boden benötigen: Pappeln, Zitterpappeln und Eschen.
- Weitere Arten: Ulme. Ihr Holz ist weich.
Diese Waldfläche wurde durch Anbau, Urbanisierung und den Bau von Pipelines reduziert.
Vegetation der Berglandschaft (Montaña)
Die Vegetationsstufen in den Bergen sind auf verschiedene Formationen zurückzuführen. Dies hängt zusammen mit:
- Der Kopplung von Niederschlag und Höhe (orographischer Regen).
- Der Temperaturabnahme mit der Höhe (0,6 ºC pro 100 Meter Höhenunterschied).
- Der Ausrichtung der Hänge zum Wind (Luv-Seiten erhalten mehr Niederschlag als Lee-Seiten).
- Der Sonneneinstrahlung (ungleiche Entwicklung der Vegetation auf Sonnen- und Schattenhängen).
Cliserie: Vegetationsstufen entlang des Berges
Auf einer allgemeineren Ebene auf der Halbinsel können folgende Stufen unterschieden werden:
Basal-Ebene:
Wird in der Regel von Eichen besiedelt.
Berg-Ebene:
Wird von Buche, Eiche, Tanne und Kiefer besiedelt.
Subalpine Kiefernstufe:
Wird von hohem Gras und Gebüsch besiedelt.
Alpine Ebene:
Pflanzenarten sind sehr winterhart.
Nival-Ebene (über 3000 m):
Fehlende Vegetation oder Tundravegetation (Moose und Flechten).
Vegetation der Kanarischen Inseln (Canarias)
Die Pflanzenlandschaft der Kanaren zeichnet sich durch einen außerordentlichen Reichtum aus. Sie besitzt eine Reihe von endemischen Arten und Reliktarten (typische Vegetation vergangener geologischer Epochen). Sie gliedert sich wie folgt:
Stufe der Studienbeginn (Basalstufe):
Hauptsächlich dominiert von Palmen, Bäumen und Drachenbäumen (Sabinas).
Termocanario-Stufe:
Hier dominieren Lorbeerwald und Heidekraut-Buschland (Fayal-Brezal).
Supracanario-Stufe:
Dominiert von Nadelbäumen (Koniferen).
Alpine Stufe:
Reiche Flora.