Das Leben von Sherlock Holmes: Ein fiktiver Detektiv

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Das Leben von Sherlock Holmes


Sherlock Holmes ist ein fiktiver Detektiv, der sein Talent für logisches Denken benutzt, um komplexe Rätsel zu lösen. Es ist oft deprimierend, gelangweilt und sozial abgehoben zu sein. Offenbar hatte er nie eine Affäre und hat nur wenige Freunde neben seinem Assistenten Dr. John H. Watson, der Erzähler der Geschichte, und teilt sich eine Wohnung mit ihm in 221b Baker Street in London. Aus dieser Beschreibung ist Holmes offenbar kein offensichtlicher Charakter, der die Leser seit mehr als hundert Jahren fasziniert, sondern wurde rege genutzt, denn der erste Fall wurde hoch gelöst.


Die Schaffung von Sherlock Holmes

Die Figur wurde von dem britischen Arzt Sir Arthur Conan Doyle erschaffen. Holmes wurde im Jahr 1887 in dem Roman "A Study in Scarlet" eingeführt. Im Jahre 1890 wurde ein zweiter Holmes-Roman, "Die Zeichen der Vier", veröffentlicht. Conan Doyle gab seine Praxis auf und widmete sich vollzeit dem Schreiben. Seit fast zwei Jahren wurden Holmes-Geschichten in der Monatszeitschrift "The Strand" veröffentlicht. Illustriert mit spektakulären Zeichnungen von Sidney Paget, wurden die Geschichten sehr beliebt.


Das Ende von Holmes' Leben

Plötzlich entschied Conan Doyle, Holmes' Leben zu beenden, da er "müde seines Namens" war. In der letzten Ausgabe von "The Strand", die im Dezember 1893 veröffentlicht wurde, starb Holmes im Kampf gegen Professor Moriarty, den Direktor einer in London ansässigen kriminellen Bande.


Die Reaktion der Fans

Holmes-Fans reagierten mit Wut und Traurigkeit. Zehntausende Abonnenten brachen ihre Abonnements ab, um gegen die Entscheidung des Autors zu protestieren, und einige Männer trugen schwarze Bänder um die Arme in Trauer. Hunderte von enttäuschten Lesern schrieben Conan Doyle und baten ihn, Sherlock Holmes wiederzubeleben. Aber Conan Doyle ignorierte die öffentliche Empörung und konzentrierte sich darauf, ernsthaftere historische Romane zu schreiben, die in den meisten Fällen erfolglos waren.


Die Rückkehr von Sherlock Holmes

Im Jahr 1901, in finanziellen Schwierigkeiten, veröffentlichte Conan Doyle "Der Hund von Baskerville", der als "Souvenir" von Dr. Watson in einem Fall präsentiert wurde, an dem Holmes in den vergangenen Jahren gearbeitet hatte. Conan Doyle war bald wieder im Geschäft für Holmes und veröffentlichte 32 Holmes-Geschichten in den nächsten 26 Jahren. Conan Doyle starb 1930, drei Jahre nachdem die letzte Holmes-Geschichte veröffentlicht wurde. Doch Sherlock Holmes lebt weiter, auch nach dem Tod von Conan Doyle. Die Geschichten des Detektivs sind nach wie vor populär und werden in verschiedenen Sprachen sowie in Dutzenden von Filmen und Theaterstücken angeboten.


Die Faszination für Sherlock Holmes

Überraschenderweise ist Holmes auch Gegenstand ernsthafter wissenschaftlicher Forschung, mit wissenschaftlichen Büchern und Artikeln über ihn und seine Fälle. Aber das Seltsamste von allem ist "das Spiel", ein Hobby von Tausenden von Menschen auf der ganzen Welt. Die Teilnehmer nennen sich selbst "Sherlockians" und tun so, als ob Holmes und Watson echte Menschen wären. Sie stellen detaillierte Forschungsarbeiten zu allen Aspekten der Geschichten an, um widersprüchliche Details zu klären und versuchen, die Dinge zu erarbeiten, die Conan Doyle nicht angegeben hat, zum Beispiel, wann Holmes geboren wurde oder welche Hochschule er besucht hat. Sherlockians haben lokale Vereine gegründet, Websites im Internet erstellt, Forschung veröffentlicht und Konferenzen organisiert. Mit neuen Büchern über Holmes, die jedes Jahr veröffentlicht werden, ist die Zahl der Sherlockians sicher am Wachsen.

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