Leitfaden zur Arbeitssicherheit und Risikoprävention

Eingeordnet in Ausbildung und Beschäftigung Beratung

Geschrieben am in Deutsch mit einer Größe von 3,93 KB

Verpflichtungen zur Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz

Unternehmen müssen zur Planung und Einhaltung ihrer Verpflichtungen bezüglich Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz einen Bericht über die Historie führen. Dieser muss mindestens folgende Punkte enthalten:

  • Zeitplan der auszuführenden Tätigkeiten oder Arbeiten
  • Steuernummer (RUT) und Name der Firma
  • Arbeitshistorie

Definition des Sicherheitsmanagements

Sicherheitsmanagement umfasst alle Komponenten der Risikoprävention, um den Schutz sowie die Sicherheit und Gesundheit aller Arbeitnehmer zu gewährleisten.

Funktion des Gemischten Ausschusses (Verordnung 76)

Die Aufgabe des Gemischten Ausschusses ist die Überwachung und Koordinierung von Sicherheitsmaßnahmen und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz innerhalb der jeweiligen Tätigkeit, Arbeit oder Dienstleistung.

Organisation der Risikoprävention im Betrieb

  1. Die Abteilung für Risikoprävention muss von einem Experten für Risikoprävention geleitet werden, der der entsprechenden Berufsgruppe angehört und in Vollzeit tätig ist.
  2. Die Planung ist ein Managementsystem, das auf einer ersten diagnostischen Untersuchung der Situation des Unternehmens basieren sollte.
  3. Das Gesundheitswesen umfasst Präventionstätigkeiten, die von Verwaltungsstellen entwickelt wurden.
  4. Die Maßnahmen zur Gefahrenverhütung, die von Unternehmen für eine sichere Verwaltung entwickelt werden, müssen dauerhaft und effektiv auf Grundlage einer stabilen Organisation sein.

Gesetzliche Verpflichtungen der Arbeitgeber

Haftung und Personal

Arbeitgeber sind gesetzlich verpflichtet, ausreichend spezialisiertes Personal in Vollzeit einzustellen, um eine erfolgreiche Risikoprävention zu gewährleisten.

Definition der Abteilung für Risikoprävention

Diese Einheit ist verantwortlich für die Planung, Organisation, Beratung, Durchführung und Überwachung von permanenten Maßnahmen zur Vermeidung von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten.

Zwingende Statistiken nach dem Gesetz

Unternehmen müssen umfassende Statistiken über Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten führen. Dazu gehören:

  • Monatliche Mindesthäufigkeit
  • Halbjährliche Schweregradrate von Unfällen

Berechnungen zur Unfallstatistik

1) Berechnung des Schweregrads (Index der Strenge):

In einem Unternehmen ereigneten sich im Januar zwei Arbeitsunfälle mit insgesamt drei verlorenen Tagen. Wie hoch ist der Schweregrad-Index?

IS Formel = 1,5 (Verlorene Zeit)

2) Berechnung der Mitarbeiterzahl und Beiträge:

Die durchschnittliche Risikoquote eines Unternehmens betrug in den vergangenen Jahren 70 Tage. Im ersten Zeitraum gingen 10 Tage verloren, im zweiten 8 Tage. Berechnung der Anzahl der Arbeitnehmer und der entsprechenden Beitragszahlung:

Formel: (10 * 100 / X / 12 + 8 * 100 / X / 12) / 2 = 70

Ergebnis: 155 Arbeitnehmer

Verwandte Einträge: