Leitfaden für Präsentationen und Informatik-Grundlagen
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Tipps für erfolgreiche Präsentationen
CNICE
22. Der Blickkontakt mit dem Publikum ist von größter Bedeutung. Schauen Sie nicht starr auf einen Punkt, sondern lassen Sie Ihren Blick stetig durch den Raum schweifen.
Achten Sie auf Anzeichen von Meinungsverschiedenheiten oder Müdigkeit, um den Verlauf der Rede zu kalibrieren. Verändern Sie Tonfall, Sprache und Inhalt dynamisch, wenn das Publikum gelangweilt oder verärgert wirkt.
Rhetorische oder direkte Fragen (bei Seminaren oder kleinem Publikum) können das Interesse steigern.
Wenn das Publikum über längere Zeit aufmerksam war, geben Sie ihm die Möglichkeit, sich durch eine kleine Pause (z. B. Trinken) zu entspannen. Wenn die Zuhörer unruhig werden, nutzen Sie eine Anekdote oder einen Witz, um die Aufmerksamkeit zurückzugewinnen, und führen Sie den Vortrag in wenigen Minuten zum Abschluss.
Die Angst vor Langeweile kann zu negativen Verhaltensweisen wie übermäßiger Eile führen. Kurz zu sein bedeutet jedoch nicht, zu schnell zu sprechen. Ein Vortrag wirkt meist besser, wenn er mit Ruhe behandelt wird. Ein wichtiges Detail: Bitten Sie das Publikum, Mobiltelefone auszuschalten, ohne dabei belehrend zu wirken.
Regeln für den Vortragenden
21. Lesen Sie niemals während einer Konferenz oder Präsentation vor. Nutzen Sie stattdessen Notizen oder Folien.
Stellen Sie sich nicht ständig selbst als Beispiel dar und vermeiden Sie die übermäßige Nutzung der ersten Person Singular.
Vermeiden Sie Widersprüche und führen Sie keine hitzigen Debatten mit einzelnen Teilnehmern. Verwenden Sie keine Fachbegriffe, ohne diese zu erklären.
Konzentrieren Sie sich nicht nur auf sich selbst; seien Sie für das Publikum zugänglich und halten Sie Blickkontakt. Interagieren Sie mit dem Publikum.
Verwenden Sie kein überschwängliches Lob gegenüber dem Publikum, da dies als Unaufrichtigkeit ausgelegt werden könnte.
Lassen Sie sich durch Wissenslücken nicht nervös machen. Wenn Sie eine Tafel haben, stehen Sie auf und machen Sie sich eine Notiz. Fassen Sie Mut und atmen Sie tief durch. Vermeiden Sie zu lange Einleitungen.
Vermeiden Sie Klischees und Redewendungen. Nutzen Sie stattdessen gesunden Humor und passen Sie sich stets dem Publikum an.
Sprache und Körpersprache
20. Sprechen Sie langsam, langsamer als in einem normalen Gespräch.
Verwenden Sie kurze Sätze sowie eine klare und einfache Sprache.
Passen Sie Ihre Sprache an das Publikum an: Verwenden Sie keine unnötigen technischen Details, wenn das Publikum nicht vom Fach ist.
Versuchen Sie nicht, das gesamte Publikum auf einmal anzusehen, sondern halten Sie Augenkontakt mit verschiedenen Personen. So können Sie Reaktionen besser wahrnehmen.
Vermeiden Sie Ticks: Das Berühren der Haare, das ständige Abnehmen der Brille oder das wiederholte Verwenden von Füllwörtern.
Begleiten Sie Ihre Präsentation mit präzisen Gesten, um Aussagen zu betonen, aber bewegen Sie Ihre Hände nicht ständig unkontrolliert.
Wenn Sie unsicher sind, wie Sie sich bewegen sollen, bleiben Sie ruhig stehen. Halten Sie Ihre Konzentration sowohl auf den Diskurs als auch auf das Publikum gerichtet.
Vorbereitung und Entspannung
19. Versuchen Sie, durch einfache Übungen zur Entspannung Spannungen in Nacken und Schultern zu lindern. Nehmen Sie ein paar tiefe Atemzüge.
Erstellen Sie saubere Notizen auf festen Papierkarten, die nur einseitig beschrieben sind. Vermeiden Sie das Ablesen: Halten Sie Blickkontakt mit dem Publikum.
Notieren Sie Daten, die man sich schwer merken kann, oder wichtige Begriffe für bestimmte Zeitpunkte. Bereiten Sie alle Geräte vor: Lassen Sie das Publikum nicht warten, während Sie Technik suchen. Vermeiden Sie negative Gedanken wie "Ich werde ein Blackout haben".
Zweck der Präsentation
18. Was ist das Ziel? Es gibt drei Hauptmöglichkeiten: informieren, überzeugen oder schulen. Die Definition der Alternative ist entscheidend für die Art der Darstellung.
17. In Präsentationen geben wir Objekten und Texten Bewegung durch Ein- und Ausstiegseffekte sowie Verschiebungen des Schwerpunkts.
Technische Umsetzung und Multimedia
16. 1. Öffnen Sie das Menü "Einfügen" und wählen Sie Filme und Sounds.
2. Wählen Sie Film aus Datei und suchen Sie im Fenster die entsprechende Datei.
Mögliche Probleme: Unkenntnis über das Einfügen, Probleme mit dem Videoformat oder dem Videoplayer auf dem Computer.
Herausforderungen der Digitalisierung
15. a) Wirtschaft: Investitionen werden heute stärker getätigt, aber oft nicht sofort als Gewinnbringer gesehen. Das Problem ist die hohe Erstinvestition, deren Vorteile sich erst langfristig einstellen.
Kluft zwischen den Generationen: Junge Menschen lernen Neues oft leichter als ältere Generationen. Zudem gibt es eine Informationslücke, da viele junge Menschen nur bestimmte Programme nutzen und das volle Potenzial von Computern nicht ausschöpfen.
14. Information Overload (Informationsüberlastung) ist ein Konzept im Zusammenhang mit digitaler Kommunikation wie E-Mails. Es beschreibt einen Zustand, in dem zu viele Informationen vorliegen, um eine fundierte Entscheidung zu treffen.
Netzwerktechnik und Hardware
13. Künstliche Satelliten können Signale für Fernsehen und Telefonie empfangen und senden und werden auch für die Internetkommunikation genutzt.
12. Glasfaser nutzt Lichtwellen zur Übertragung binärer Informationen. Eine Lichtquelle wandelt elektrische Signale in optische Signale um. Das Übertragungsmedium ist ultradünnes Glas. Ein Detektor erzeugt bei Lichteinfall einen elektrischen Impuls.
11. Dieses Kabel besteht aus Glasfasersträngen. Jede Faser besteht aus:
- Einem zentralen Kern.
- Einem Mantel, der den Kern umgibt.
- Einer Hülle, die die Fasern isoliert und Interferenzen vermeidet.
10. Typen von Twisted-Pair-Kabeln:
- Ungeschirmt (UTP): Das am weitesten verbreitete System. Merkmale: Größe (ca. 0,52 mm Durchmesser
), geringes Gewicht, Flexibilität, kostengünstige Installation. Es unterstützt LAN, Telefonie und Steuerleitungen.
- Geschirmt (STP): Jedes Paar ist mit einem Geflecht oder einer Folie zur Abschirmung umhüllt.
- Uniform: Gleichmäßige Verdrillung zur Eliminierung von Störungen.
9. EDGE bietet hohe Kapazität und Störfestigkeit. Ein Nachteil ist die Steifigkeit, die den Einsatz in engen Leitungen begrenzt.
Geschichte der Informatik
8. ARPANET wurde in den späten 60er Jahren im Auftrag des US-Verteidigungsministeriums als Kommunikationsmedium entwickelt. Es war der Vorläufer des Internets.
7. Ein Meilenstein war der Bau des EDVAC (Electronic Discrete Variable Automatic Computer). Im Gegensatz zum ENIAC nutzte er das Binärsystem und war der erste Computer mit gespeichertem Programm (Von-Neumann-Architektur).
Der EDVAC wurde entwickelt, um Probleme des ENIAC zu lösen, der für jede Aufgabe physisch neu verkabelt werden musste. Die Designer J. Presper Eckert und John Mauchly wurden von John von Neumann unterstützt, der die Trennung von Software und Hardware vorschlug.
Der Computer bestand aus fast 6.000 Vakuumröhren, wog 7.850 kg und benötigte ein Team von 30 Personen.
Die Computer-Generationen
6. Generation Null (1940): Keine Betriebssysteme, Programmierung erfolgte manuell in Maschinensprache.
Erste Generation (1950): Einführung von Batch-Systemen (Stapelverarbeitung) und Lochkarten. Der Transistor änderte Mitte der 50er Jahre das Bild radikal.
Zweite Generation (Mitte 1960er): Einführung von Multiprogramming und Multiprocessing. Echtzeitsysteme entstanden.
Dritte Generation (Mitte 1960er bis Mitte 1970er): Beginn mit der IBM System/360 Familie. Integrierte Schaltkreise machten Computer leistungsfähiger, aber auch komplexer.
Vierte Generation (seit Mitte 1970er): Nutzung von Silizium-Chips und Mikroprozessoren. Entwicklung von Computernetzwerken und virtuellen Maschinen.
Fünfte Generation: In den 1980ern in Japan initiiert, mit dem Ziel, künstliche Intelligenz und natürliche Sprache zu verarbeiten. Obwohl das ursprüngliche Projekt als gescheitert gilt, legte es die Basis für moderne KI-Systeme.
5. John von Neumann war ein Pionier, der die heutige Computerarchitektur und das BIT als Speichereinheit prägte.
Suchmaschinen und Informationssuche
4. Logische Operatoren: UND (AND), NICHT (NOT), ODER (OR). Zudem gibt es Proximitätsoperatoren (NEAR, ADJ).
3. Automatische Suchmaschinen nutzen Algorithmen, um Dokumente basierend auf Stichworten in natürlicher Sprache zu finden.
Thematische Suche (Vertikale Suche): Spezialisierte Suchmaschinen für bestimmte Gebiete wie Filme, Nachrichten oder Bibliotheken.
2. Im Netz finden wir oft nicht sofort die gewünschten Informationen, da Suchmaschinen Ergebnisse nach Relevanz und Algorithmen filtern. Manchmal führen Suchen zu Ergebnissen, die keinen direkten Bezug zum Thema haben.
1. Wenn wir in Großbuchstaben schreiben, dient dies oft dazu, die wichtigsten Punkte hervorzuheben.