Leitfaden zur öffentlichen Auftragsvergabe: Grundsätze, Modi & Vertragstypen
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Grundsätze der öffentlichen Auftragsvergabe
Die Regierung vergibt Verträge unter Einhaltung der Grundsätze der Offenheit, des Wettbewerbs, der Gleichheit und der Nichtdiskriminierung.
Verantwortlichkeiten bei der Auftragsvergabe
Die Anforderungen liegen in der Verantwortung des Auftraggebers. Der Auftragnehmer muss in der Lage sein, die Vertragsbestimmungen, Preise, die Existenz von Kreditanträgen, die Bearbeitung, Durchsetzung, Genehmigung von Ausgaben und die Ausführung des Auftrags zu erfüllen.
Modi des Beschaffungsmanagements
Die Versteigerung
Bei der Versteigerung werden die von der Verwaltung auferlegten Bedingungen und die vom Vertragspartner gewünschten Konditionen berücksichtigt. Der Vertrag wird dem besten Preisangebot zugeschlagen.
Der Wettbewerb
Der Wettbewerb ist die am weitesten verbreitete Methode. Die Verwaltung legt die Bedingungen fest, die verbessert werden können.
Phasen des Auktionswettbewerbs
Der Auktionswettbewerb besteht aus zwei Phasen:
- Die Wettbewerbsphase bewertet vorab ausgewählte Auftragnehmer hinsichtlich ihrer höchsten Bonität.
- Die Auktionsphase findet unter denjenigen statt, die die erste Phase bestanden haben, und der Auftrag wird dem besten finanziellen Angebot zugeschlagen.
Die Direktvergabe
Die Direktvergabe erfolgt in dringend notwendigen Situationen oder aufgrund des geringen Umfangs des Auftrags, unabhängig von Formalitäten.
Arten öffentlicher Aufträge
Bauaufträge (Lohnarbeiten)
Bauaufträge umfassen die Reform, den Bau und die Reparatur von Immobilien.
Lieferverträge
Ein Liefervertrag betrifft den Kauf von beweglichen Sachen durch die Verwaltung. Dies kann verschiedene Verpflichtungen für den Auftragnehmer beinhalten, wie die Lieferung einer Vielzahl von Waren oder Verbrauchsmaterialien. Die vom Auftragnehmer zu liefernde Sache muss den von der Verwaltung festgelegten Anforderungen entsprechen. Die Vergabe dieser Aufträge kann verhandelt, versteigert oder ausgeschrieben werden.
Dienstleistungsverträge
Ein Dienstleistungsvertrag, auch Managementvertrag genannt, wird von der öffentlichen Verwaltung an eine natürliche oder juristische Person vergeben, die eine öffentliche Dienstleistung verwaltet. Dies ist eine Technik der indirekten Verwaltung öffentlicher Dienste, die verschiedene Modelle wie Konzessionen, Konzerte (Vereinbarungen), gemischte Modelle und Wirtschaftsgesellschaften umfassen kann.
Verpflichtungen des Vertragspartners
Zu den Verpflichtungen des Vertragspartners gehören:
- Sorgfaltspflicht
- Erbringung der Dienstleistung
- Haftung für Schäden an Dritten
- Einhaltung der Vereinbarungen