Lernmechanismen, Motivation und Aktivierung im Sport
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Mechanismen beim Lernen und Motivation
Mechanismen beim Lernen unterliegen der Motivation und dem Aktivierungsniveau. Es gilt, Erwartungen zu wecken, Angst auf ein optimales Maß zu regulieren und das Arbeitsniveau anzupassen.
Aktivierungsniveau und Transfer
Frühere Diagnoseberichte zum Transfer (Übertragung) unterscheiden zwischen proaktivem, rückwirkendem, positivem und negativem Transfer. Es geht um die optimale Unruhe; derzeit herrscht oft Unklarheit („Ich weiß es nicht“ oder „Ich schaffe es nicht“) aufgrund geringer Motivation.
Wahrnehmung, Entscheidung und Ausführung
Die Arbeit umfasst anschauliche Aspekte sowie Aspekte der Entscheidung und Ausführung:
- Wahrnehmung: Anzahl der Reize, Umweltreize (z. B. Tennis), Stimulation bei kurzer, schwerer Verwirrung.
- Entscheidung: Anzahl und Vielfalt der Situationen, zur Verfügung stehende Zeit, Unsicherheit, Grad der Gefahr, Zweck des Gewinnens.
- Ausführung: Segmentäre Differenzierung, Schnelligkeit, erforderliche Genauigkeit, Grad der Intervention grundlegender physikalischer Eigenschaften. Eine hohe Vielfalt erschwert die Ausführung (z. B. Tennis-Volley).
Informationsvermittlung und Demonstration
Informationssendungen: Die Informationen müssen kurz, klar und frei von Jargon sein. Es sollte nur eine kurze Zeit zwischen Erklärung und Ausführung vergehen.
Demonstration (DEMO): Vermeidung von Sättigung, Nutzung effektiver Modelle, am besten explorativ. Dies ist eng mit dem Aspekt der Umsetzung verbunden.
Dauer und Verteilung: Abhängig von Alter und Komplexität. Komplexe Verfahren erfordern längere Einheiten, während Lernen durch kurze tägliche Sitzungen und physiologische Anpassung besser erreicht wird.
Motivation im Sport
Motivation: Ein interner oder externer Mechanismus, der das Verhalten aktiviert und leitet (Zustand der Aufmerksamkeit/Aktivierung). Laut Robert geht es darum, technische Beherrschung sportlicher Fähigkeiten zu zeigen und die Zustimmung wichtiger Personen zu verdienen.
Faktoren: Schüler, Lehrer, Art der Arbeit und Materialien.
Strategien zur Förderung der Motivation:
- Aufgabenstruktur, Neuheit und Komplexität.
- Bewertung von Anstrengung und Kenntnis vorangegangener Resultate.
- Aktivität.
- Unterstützung durch die Familie.
- Bestandteil des Selbstkonzepts.
- Anreize (positiv oder negativ).
- Verstärkung geäußerter Erwartungen.
- Extrinsische Praxis.
Dies reboundiert in erhöhter Wachsamkeit, kognitiver Verfügbarkeit (selektive Aufmerksamkeit, Verständnis der Ziele) und Antriebsverfügbarkeit (erhöhte Kapazität für Anstrengung, Ausdauer in Schule und Sport). Es wird zwischen intrinsischer und extrinsischer Motivation (z. B. Medaillen im Verein) unterschieden.
Wichtige Lerntheorien
- Behaviorismus (Pavlov, Watson): Reiz-Reaktions-Schema (E-R), Fokus auf Lob, Feedback, Technik, Schulung und Disziplin.
- Kognitivismus (Köhler): Persönliche Wahrnehmung der Umwelt, Problemlösung unter Berücksichtigung des Individuums.
- Informationsverarbeitung (Newell, Simon): Darstellung von Informationen, Aufmerksamkeit und Gedächtnis; Schüler lernen, ihre Fehler zu erkennen.
- Kybernetik (Wiener, Smith, Ruiz): Einfluss von Feedback auf Selbstregulierung; Suche nach einem Gleichgewicht (Mensch-Maschine-Vergleich).
- Hierarchische Kontrolle (Singer): Prozesssteuerung und Kontrolle von Maßnahmen, Aufgabenanalyse und Entwicklung eines angemessenen Niveaus.