Lernprinzipien, Reflexe und Instinkte — Grundlagen des Lernens

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Lernprinzipien (Punkte 5–16)

5. Vom Konkreten zum Abstrakten:

6. Individualisierung: Berücksichtigung jeder Person und der Merkmale des Einzelnen.

7. Aktivität: Aktive Teilnahme der Studierenden.

8. Freiheit: Ermöglichung der Entwicklung der Studierenden; diejenigen, die schneller lernen möchten oder besonderes Interesse zeigen, sollen gefördert werden.

9. Bewusstsein: Die Schüler müssen den Sinn des Lernens verstehen.

10. Kontinuität: Es sollte Regelmäßigkeit und Konsistenz in der Arbeit geben.

11. Anpassung: Anpassung der Anreize für die Schüler.

12. Transfer: Gelerntes soll in einem anderen, realen Kontext angewendet werden.

13. Fehlerkorrektur: Die Schüler sollten die Ergebnisse kennen und erhalten Rückmeldung.

14. Wissen aus unterschiedlichen Quellen: Wissen sollte aus verschiedenen Quellen bezogen werden.

15. Gesundheit: Die Sicherheit muss gewährleistet sein; es darf keine Gefahr für die Schüler bestehen.

16. Vom Allgemeinen zum Besonderen: Vom globalen Überblick zu speziellen Inhalten.

Lernen: angeborenes und nicht gelerntes Verhalten

1. Lernen: Es gibt zwei Arten von Verhalten: gelernte und nicht gelernte (angeborene) Verhaltensweisen.

Nicht gelernte Verhaltensweisen

Es gibt Verhaltensprogramme, die Verhalten steuern, ohne dass Lernen daran beteiligt ist. Dazu gehören Reflexe und Instinkte.

Reflexe

Reflexe sind unwillkürliche motorische Reaktionen auf einen Reiz. Ein Reflex besteht aus vier Elementen:

Bestandteile eines Reflexes

  • Empfänger: Ein Sinnesorgan zur Reizaufnahme.
  • Afferente Nervenfasern: Leiten die Erregung vom Sinnesorgan zum Rückenmark oder Gehirn.
  • Efferente Nervenfasern: Übertragen die Nervenimpulse, die im Rückenmark oder Gehirn als Reaktion auf die afferente Erregung generiert werden.
  • Effektor: Muskel oder Drüse, die auf die Erregung reagiert und eine Bewegung bzw. Sekretion ausführt.

Reflexe sind angeborene Verhaltensweisen und laufen unmittelbar ab.

Instinkte

Instinkte sind vererbte, stereotype Verhaltensmuster, die als Reaktion auf bestimmte Umweltreize ausgelöst werden.

Komplexeres Verhalten

Komplexere Verhaltensweisen sind nicht nur Reflexe und nicht nur reaktiv; sie können aus einer Kette zielgerichteter Handlungen bestehen.

Triebe

Die Triebe sind die Tendenz bestimmter Arten, sich in spezifischen Verhaltensweisen zu manifestieren, meist als Reaktion auf Reize, denen sie in einem sehr frühen Lebensstadium ausgesetzt wurden.

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