Linguistische Analyse: Merkmale des Meinungsartikels

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Merkmale des Meinungsartikels

Kontext und Genre-Definition

Einsatzgebiet: Zeitungstext, da er in der Hälfte der Kommunikation erscheint.

Genre: Textliche, begründete Stellungnahme (Artikel). Durch die Unterzeichnung eines Journalisten nimmt der Autor des Artikels Stellung und gibt seine Meinung wieder (Relevanz).

Modalität: Themenausstellung, argumentativer Diskurs. Gibt einen Teil einer Tatsache wieder und äußert seine Meinung.

Zielgruppe und Register

  • Publikum: Informativ, verständlich, breit und vielfältig.
  • Register: Standard, Kult, Kultismus.

Perspektive und Funktion

  • Ansatz: 1. Person (subjektiv, Anspruch auf Objektivität) und appellativ (3. Person).
  • Funktion: Expressiv, wertende Adjektive, Erläuterung.

Aufbau und Argumentationsstruktur

Struktur: Einrahmung (Encueadre) / Induktiv (am Ende) / Deduktiv (am Anfang).

Morphosyntaktische Analyse

Grammatische und materielle Faktoren

  • Grammatische Faktoren: Artikel, Possessivpronomen, Demonstrativpronomen.
  • Materielle Faktoren: Eigene, gemeinsame, abstrakte Adjektive (erläuternd, angegeben, auch Epitheta, wenn angezeigt).

Verbale und grammatische Merkmale

  • Grammatische Person: 1., 3. Person.
  • Modus: Überwiegend Indikativ, Konjunktiv oder ...
  • Voice: Aktiv, Passiv.
  • Aspekt: Vorherrschende Zeitformen (unvollkommen oder perfekt).
  • Syntax: Verbale Umschreibungen, Passiv, spiegelt Verbindlichkeiten, unpersönliche Syntax.

Zeitformen und Satzstruktur

  • Zeitformen: Präsens (einfach, gewöhnlich, bezeichnend), Mitarbeiter (zukünftiger Wert).
  • Satzperiode: Einfach oder komplex.
  • Komplexe Sätze: Reiche syntaktische Struktur (untergeordnet) – bietet ein langsames Tempo.
  • Einfache Sätze: Koordiniert und nebengeordnet – dynamischer.
  • Unterordnung: Subordinierte Adjektive, nachrangige materielle Sätze, adverbiale Unterordnung.

Lexikon und Semantik

Wortschatz und Wortbildung

Lexikonrepräsentationen – semantische Ebene:

  • Fremdwörter.
  • Partizipien, die als Adjektive fungieren.
  • Affektive und evaluative Wörter.
  • Apokope, Euphemismen.
  • Lexikalisch-semantisches Feld und Familie.

Prozesse der Wortbildung

  • Ableitung: Im Allgemeinen Ableitung (Präfixe, Suffixe, falls Griechisch oder Latein zu den klassischen Sprachen gehört, bemerkt), Parasíntesis.
  • Komposition: Nomen + Substantiv, Nomen-Nomen-Komposition.
  • Ableitungen von Akronymen.
  • Abstrakte Substantive aus Adjektiven und Verben.

Kohäsion und Kohärenz

Verknüpfung und Substitution

Fügeverfahren:

  • Hervorhebung wiederkehrender Wiederholungen.
  • Konnektoren und zeitliche Ausdrücke.
  • Substitutionen durch Pronomen (Persönlich, Reflexiv, Possessiv, Dativ).
  • Ethische Synonymie.
  • Ellipsen.
  • Deixis.

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