Literarische Begriffe und Epochen
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Innerer Monolog (Stream of Consciousness)
Der Innere Monolog (auch bekannt als der 'Bewusstseinsstrom') ist eine literarische Technik, die versucht, den Fluss der realen Welt und den inneren Druck der vom Protagonisten vorgestellten Welt auf dem Papier zu erfassen.
Psychologischer Roman und Psychologischer Realismus
Der Psychologische Roman oder die Novelle der psychologischen Analyse (auch bekannt als Psychologischer Realismus) ist ein Prosawerk, das die interne Charakterisierung seiner Figuren, ihre Motive und Umstände betont. Die interne Handlung entsteht und entwickelt sich aus der externen Handlung.
Prolepsis
Die Prolepsis erfordert eine gewisse Erfahrung im Umgang, da es schwierig ist, das Interesse des Lesers aufrechtzuerhalten, wenn dieser weiß, wie die Handlung enden wird.
Romantik
Die Romantik ist eine kulturelle und politische Bewegung, die in Deutschland entstand und in Abgrenzung zur Aufklärung und zum Klassizismus vorrangig die Gefühle betonte. Ihr Hauptmerkmal ist der Bruch mit den Regeln der klassischen Tradition, die auf einem stereotypen Satz basierten.
Die Symbolik
Die Symbolik war eine der wichtigsten künstlerischen Bewegungen des späten neunzehnten Jahrhunderts, entstanden in Frankreich und Belgien. In einem literarischen Manifest, das 1886 veröffentlicht wurde, definierte Jean Moréas diesen neuen Stil als "Feind der Bildung, Rezitation, der Empfindlichkeit und der falschen Beschreibung der Fakten."
Das Zeichen (Semiotik)
Ein Zeichen ist ein sichtbares Element für eine Idee, das durch Konvention in Zusammenhang mit einem gesellschaftlich akzeptierten Konzept steht. Es ist ein Zeichen ohne Ähnlichkeit oder Kontiguität, das nur über eine herkömmliche Verbindung zwischen seinem Signifikanten und Signifikat verfügt und einer bewussten Klasse zugeordnet ist.
Tempus Fugit
Der Ausdruck Tempus fugit ist ein lateinischer Ausdruck im Sinne von "Die Zeit flieht" oder "Die Zeit vergeht schnell" und lädt dazu ein, keine Zeit zu verlieren. Der Begriff erscheint zunächst in den Georgica, einem Gedicht des römischen Dichters Vergil. Die genaue Formulierung lautet: "Sed Tempus Fugit interea irreparabile fugit."
Literarisches Thema (Motiv)
Ein Literarisches Thema (oder Motiv) ist ein kurzer Satz oder eine semantische Verbindung in der rhetorischen und literarischen Tradition, deren Inhalt sich mit leichten Variationen in der Geschichte der Literatur wiederholt.
Die Tragödie
Die Tragödie ist eine dramatische Form, deren Hauptfiguren auf mysteriöse, unangreifbare und unvermeidbare Weise dem Schicksal oder den Göttern gegenüberstehen. Dies führt fast immer zu einem tödlichen Ausgang durch blinde Gewalt, Fügung oder Fatum, das oft von verschiedenen Orakeln angekündigt wird. (Die Orestie von Aischylos endet jedoch mit einer Versöhnung.)
Die Dramatische Komödie
Die Dramatische Komödie ist ein Genre, das dadurch gekennzeichnet ist, dass seine Protagonisten Schwierigkeiten des täglichen Lebens bewältigen, oft motiviert durch ihre eigenen Fehler, was zu Happy Ends führt, die eine Verhöhnung der menschlichen Schwäche darstellen. Die Komödie stammt aus der griechischen Welt, wurde aber vom Mittelalter über die Neuzeit bis in unsere Tage weiterentwickelt.
Moderne und Avantgarde
Als Moderne in der Kunst wird die Historische Avantgarde bezeichnet, eine Reihe von künstlerischen Bewegungen des frühen 20. Jahrhunderts. Die literarische Form, die in dieser Zeit an Bedeutung gewann, war der Roman.