Literarische Erneuerung: Narrative des 20. Jahrhunderts bis 1939

Eingeordnet in Spanisch

Geschrieben am in Deutsch mit einer Größe von 4,94 KB

Narrative des Jahrhunderts bis 1939

Die Narrative des Jahrhunderts bis 1939.
Literarische Erneuerung der Generation von 98 ist durch folgende Merkmale gekennzeichnet:

  1. Die Vorherrschaft der Ideologie unter dem Begriff der engagierten Kunst, mit dem Bestreben, Probleme bis in ihre Tiefe zu erfassen und Lösungen zu formulieren, auch wenn diese oft rein subjektiv, abstrakt oder theoretisch (d. h. literarisch) sind.
  2. Getrieben von intensiven philosophischen Überlegungen stellt die Generation Fragen zu religiösen Konflikten und existenziellen Sorgen und gilt als klarer Vorläufer des europäischen Existentialismus.
  3. Angesichts vieler nationaler Probleme liegt das Wesen der noventayochistas Hispanics in den spezifischen Werten von Landschaft, Geschichte und Literatur.
  4. Sie zielt darauf ab, Roman und Theater durch technische Mittel zu erneuern und moderne Erneuerungsversuche zu unternehmen.
  5. Ihre Prosa zeichnet sich durch große Stilpflege aus: nüchtern und schlicht, klar und natürlich; sie ist durch einen sehr reichen Wortschatz und vielfältige Ausdrucksformen gekennzeichnet.

Die Avantgarde Novecentismo oder novecentista ist eine Generation von Intellektuellen, die seit 1914 die ideologischen Orientierungen der Generation von 98 fortführte, jedoch ohne deren Pessimismus. Sie strebte nach Erneuerung der Kunst mit der Moderne als Ausgangspunkt und lehnte übermäßige Verzierungen ab.

In der novecentistischen Betrachtung unterschied der Philosoph José Ortega y Gasset mehrere Romanciers: Ramón Pérez de Ayala, Gabriel Miró, Ramón Gómez de la Serna.

Civil War ist ein heftiger Bruch mit den bis dahin erreichten künstlerischen Fortschritten; er unterbricht die Bemühungen der Innovatoren, die spanische Literatur mit technischen Neuerungen und repräsentativen Themen des 20. Jahrhunderts zu verwandeln. Nach dem Krieg sind die Aussichten düster.

Literatur und literarische Genres

Literatur ist die Kunst des Wortes, in Prosa oder in Versen, als Ausdrucksmittel. Literarische Texte erfüllen eine poetische oder ästhetische Funktion der Sprache; sie bedienen rhetorische Figuren, um den sprachlichen Code stilistisch zu verschönern.

Literarische Werke werden in verschiedene Gattungen eingeteilt:

  • Poesie
  • Fiktion / Erzählprosa
  • Drama
  • Essay

Wesentliche Merkmale der Lyrik

In der Lyrik bringt der Autor oder Dichter seine eigenen Gefühle zum Ausdruck. Lyrik wird durch poetische Kompositionen und Gedichte ausgedrückt, die aus Versen bestehen, meist in Strophen gegliedert, obwohl auch versfreie Formen existieren.

In der klassischen Poesie sind das Versmaß (Silbenzählung) und der Reim – Assonanz oder Konsonanz – von großer Bedeutung. In der zeitgenössischen Poesie führen Erneuerung und technische Experimente zu sogenannten freien Versen (Verso libre) und anderen experimentellen Formen.

Wesentliche Merkmale des Romans

Die Erzählung, die zur epischen Gattung gehört, vermittelt in der Prosa die Handlungen der Figuren. Der Roman als literarische Form schildert reale oder erfundene Ereignisse, die den Figuren widerfahren, und entfaltet sich in Zeit und Raum.

Bedeutend sind die sprachlichen und erzählerischen Mittel: Themen und Ereignisse, Beschreibungen von Orten und Personen, die Charakterisierung dieser Figuren, die Gestaltung von Dialog und Monolog sowie weitere Elemente, die typisch für Erneuerung und Experimentieren sind.

Zu den technischen Neuerungen, die der zeitgenössischen Belletristik dienen, zählen veränderte Strukturen und Handlungsentfaltung, Perspektivismus, der Bruch mit der Chronologie, innerer Monolog, Depersonalisation oder die Verringerung der Relevanz von Raum und Gegenständen, Sprachspiele sowie erweiterte typografische Effekte.

Wesentliche Merkmale des Theaters

Das Theater gehört zur dramatischen Gattung: der Dramatiker gibt seinen Figuren das Wort, und das Publikum verfolgt meist dialogische Szenen in Prosa oder Versen. Zu den wichtigsten dramatischen Subgattungen zählen Tragödie, Komödie und Tragikomödie.

Dramatische Werke sind oft in Akte und Szenen gegliedert; Tableaus und Bühnenbilder unterstreichen die Bedeutung von Dialog und Regieanweisungen. Die Anweisungen des Dramatikers für Montage und Inszenierung betreffen Bühnenbild, Kostüme, Beleuchtung, visuelle Effekte und Bühnenbewegung. Durch den Einsatz solcher technischen Mittel dienen Theatertexte oft der Erneuerung und dem Experiment.

Hauptmerkmale des Essays

Das Essay ist ein didaktisches Genre. Der Essayist präsentiert in Prosa, mit variabler Länge, seine Reflexionen zu einem speziellen Problem und beabsichtigt dabei, den Leser zu belehren und Wissen zu vermitteln, ohne fiktionale Elemente zu entwickeln.

Verwandte Einträge: