Literarische Kreation: Kommunikation, Metrik und Reim
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Literarische Kreation: Einführung
Literarische Kreation: Ein Einsteigersatz: Das Wort Kunst ist das Produkt der Intelligenz und der Phantasie. Zur Festsetzung, oral und schriftlich, ist sie der Akt der sprachlichen Kommunikation.
Literarische Kommunikation
Die literarische Kommunikation: Ihre Botschaft ist oft eindrücklich und erfordert Haltbarkeit sowie Literalität. Sie stellt semantische Fülle dar, bietet ein konnotatives Lexikon und präsentiert einen ausgearbeiteten Code. Vorherrschend ist die poetische Funktion: Ein literarischer Text zieht die Sinne und die Aufmerksamkeit des Rezipienten auf die Signifikanten des Textes.
Dem literarischen Schöpfer gelingt dies durch Verfahren, insbesondere durch:
- Abweichung vom gemeinsamen sprachlichen Standard, wodurch die expressiven Möglichkeiten der Sprache wirksam werden.
- Intensivierung der Bedingungen und Strukturen, um die Aufmerksamkeit des Rezipienten auf die Botschaft zu lenken.
Diese Verfahren werden in den literarischen Gattungen genutzt und kombiniert.
Literarische Mittel
Literarische Mittel sind bestimmte Zeichen, die bewusst eingesetzt werden und beim Empfänger plurisignifikative Überraschungen hervorrufen sowie die poetische Funktion erfüllen.
Vers und Prosa: Unterschiede
Die Prosa nimmt den zur Verfügung stehenden Raum für das Schreiben ein; Poesie nimmt nur einen Teil davon. Die Elemente einer Nachricht sind in der Prosa ungleich verteilt, im Vers hingegen regelmäßig angeordnet.
Metrik und Versmaße
Zu den metristischen Verfahren gehören unter anderem:
- Diärese (Diärese): Auflösung eines Diphthongs in zwei Silben.
- Synärese (Synärese): Verschmelzung zweier Vokale zu einem Diphthong.
- Hinzufügen oder Löschen eines Wortes oder einer Silbe am Anfang, in der Mitte oder am Ende eines Verses.
Reimarten und Reimschemata
Reim ist die Wiederholung der Phoneme ab dem letzten betonten Vokal.
- Arten des Reims:
- Assonanz (vokalischer Reim)
- Konsonanz (voller Reim)
- Reimschemata nach Anordnung:
- Paarreim: a a b b
- Umarmender Reim: a b b a
- Gekreuzter Reim: a b a b
- Weitere Formen: Kettenreim, freie Verse ohne Reim, unreiner Reim, Reim unterschiedlicher Länge
Enjambement und Versbruch
Enjambement (Überlappung): Das Ungleichgewicht tritt auf, wenn Pausen nicht mit dem Versende und der Grammatik übereinstimmen; es entsteht ein eigenständiges Syntagma.
Man unterscheidet hierbei zwei grundlegende Befunde:
- Lexikalisch-syntagmatische Trennung: Ein Fragment des Syntagmas wird abgetrennt.
- Rhythmisch-klangliche Wirkung: Der Versbruch wirkt entweder abrupt oder gleitend und beeinflusst Rhythmus und Klang.