Makroökonomie: Ziele, Konsum, Sparen und Investitionen

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Makroökonomische Ziele und Wirtschaftsfaktoren

Die makroökonomischen Ziele lassen sich zusammenfassen:

  • Erreichen eines Niveaus des Wirtschaftswachstums, das die Anforderungen erfüllt.
  • Sicherung der Vollbeschäftigung der Ressourcen.
  • Gewährleistung stabiler Preise.

Faktoren, die den wirtschaftlichen Fortschritt beeinflussen

Die wirtschaftliche Realität eines Landes wird durch verschiedene Faktoren beeinflusst, die den wirtschaftlichen Fortschritt bestimmen:

  • Interne Marktkräfte: Veränderungen in der Bevölkerung, Verbraucherverhalten und Investitionen.
  • Externe Schocks: Politische Konflikte, Kriege zwischen Ländern, Dürren und Naturkatastrophen.
  • Aktion von Regierungen: Leitung und Kontrolle der Wirtschaft durch Fiskalpolitik, Geldpolitik usw.

Marktkräfte: Angebot und Nachfrage

Die inneren Kräfte des Marktes sind das Wechselspiel von Angebot und Nachfrage. Die Erzeugung eines Landes hängt von den Mengen ab, die die Unternehmen bereit sind zu verkaufen und die Verbraucher bereit sind zu kaufen. Daher müssen wir die Faktoren untersuchen, die die Kauf- oder Verkaufsbereitschaft beeinflussen.

Konsum und Sparen

Konsum in der Makroökonomie

Der Konsum umfasst die gesamten Ausgaben, die von privaten Haushalten für Güter und Dienstleistungen in einem bestimmten Zeitraum getätigt werden. Dies schließt sowohl langlebige als auch nicht dauerhafte Güter ein. Wichtig: Die Beschaffung von Wohnraum und Kapitalanlageausgaben werden hierbei nicht berücksichtigt.

Determinanten des Konsums

Der Konsum hängt von folgenden Faktoren ab:

  • Verfügbares Einkommen der Familien: Der Verbrauch steigt mit steigendem Einkommen. Dabei ist nicht nur das laufende, sondern auch das dauerhafte Einkommen wichtig.
  • Zinssätze für Kredite.
  • Der Lebenszyklus des Einzelnen.

Die Bedeutung des Sparens (Ersparnisse)

Gespart wird aus verschiedenen Gründen:

  • Zum Schutz vor möglichen Situationen (Krankheit, Arbeitslosigkeit usw.).
  • Zur Durchführung von Projekten, die erhebliche Aufwendungen erfordern.
  • Um ein zusätzliches Einkommen durch Investitionen zu erzielen.

Investitionen und zukünftiges Wachstum

Definition der Investition

Wirtschaftliche Investitionen betreffen den Erwerb von Investitionsgütern zur Produktion anderer Waren. Die Investitionskosten sind der Schlüssel für künftiges Wachstum.

In den Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen (VGR) umfasst die Investition im Grunde:

  1. Investitionen in Sachanlagen.
  2. Der Bau von Wohnungen zur Nutzung durch Familien.

Arten von Investitionen

Man unterscheidet folgende Arten von physischen Investitionen:

  • Ersatzinvestition: Ersetzung von verschlissenen Maschinen und Anlagen.
  • Erneuerungsinvestition: Ersetzung von Geräten, die zwar noch funktionieren, aber obsolet geworden sind (z. B. Computer).
  • Erweiterungs- oder Ergänzungsinvestition: Kauf neuer Geräte zur Steigerung der Produktion.

Was bestimmt die Investitionsnachfrage?

Die Investitionsnachfrage wird hauptsächlich durch folgende Faktoren bestimmt:

  1. Zinssätze: Wenn mit geliehenem Geld investiert wird, ist der Zinssatz (der Preis des Darlehens) entscheidend. Der Zinssatz wird mit der erwarteten Leistung oder Profitabilität der Investition verglichen.
  2. Tatsächlich genutzte Kapazität: Wenn das Unternehmen seine volle Kapazität nicht nutzt, besteht kein Grund zu investieren.
  3. Vertrauen in die Zukunft: Investitionsentscheidungen bestimmen das zukünftige Leben des Unternehmens für mehrere Jahre und basieren daher stark auf Zukunftsvertrauen.

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