Management-Grundlagen: Ebenen, Fähigkeiten und Entscheidungen
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Management-Ebenen und Hierarchie
Untere Ebene (First-Line-Manager)
Vorgesetzte oder First-Line-Manager. Sie sind verantwortlich für die Überwachung der Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter (Betreiber).
Mittlere Ebene (Middle Management)
Überwachen die Arbeit der Führungskräfte an vorderster Front und untersuchen, wie diese und die verfügbaren Ressourcen so effizient wie möglich eingesetzt werden können. Sind in der Regel verantwortlich für eine Abteilung.
Geschäftsleitung (Top Management)
Verantwortlich für alle Abteilungen. Sie legen die Unternehmensziele fest und überwachen die mittleren Führungskräfte. Der Leiter ist der CEO (Chief Executive Officer).
Grundprinzipien nach Henri Fayol (4 Kernpunkte)
Die vier genannten Grundprinzipien nach Fayol sind:
- Hierarchie
- Eine einheitliche Führung
- Steuerung
- Breite der Expertise
Essenzielle Managementfähigkeiten
Konzeptionelle Fähigkeiten (Conceptual Skills)
Geistige Fähigkeiten zur Koordination und Integration der vielfältigen Interessen und Aktivitäten der Organisation. Dazu gehört die Fähigkeit, Situationen zu analysieren und zwischen Ursachen und Wirkungen zu unterscheiden. Es geht darum, Informationen zu erwerben, zu interpretieren, zu analysieren und Lösungen für Probleme zu finden.
Technische Fähigkeiten (Technical Skills)
Fähigkeit zur Ausführung bestimmter spezialisierter Tätigkeiten in einem Fachgebiet. Dazu gehören die erforderlichen Kenntnisse und Fertigkeiten, um eine Tätigkeit zu entwickeln. Befähigung zum Verständnis des Wirkmechanismus des Bereichs, in dem man tätig ist.
Soziale/Persönliche Fähigkeiten (Human Skills)
Konzentriert sich auf die Arbeitsbeziehungen mit anderen. Fähigkeit zur Zusammenarbeit, zum Verstehen, Motivieren und Führen von Kollegen und Untergebenen. Am wichtigsten ist die Kommunikation, d. h. die Fähigkeit, Informationen auszutauschen. Jeder Manager muss über mündliche und schriftliche Kommunikationsfähigkeiten verfügen.
Beschlussfassung und Entscheidungsprozesse
Arten der Entscheidungsfindung
Geplante Entscheidungen
Gut strukturiert, repetitiv und prozessual. Sie sind leichter zu lösen, da das Ergebnis bekannt ist. Diese Entscheidungen fallen typischerweise auf der unteren hierarchischen Ebene (First Line).
Außerplanmäßige Entscheidungen
Sind nicht strukturiert, neu und konfliktträchtiger. Sie sind schwerer zu lösen, da der Ausgang ungewiss ist. Diese Entscheidungen fallen typischerweise auf den höheren Hierarchieebenen an.
Die 6 Stufen des Entscheidungsprozesses
- Die Notwendigkeit, eine Entscheidung zu treffen, erkennen.
- Optionen generieren.
- Optionen bewerten (Legalität, Moral, Wirtschaftlichkeit, Praktikabilität).
- Aus den Optionen wählen.
- Die Wahl einführen (Implementierung).
- Aus dem Feedback lernen.